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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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gesammelt und mit diesem die ganze untere Gesichtshalfte der Schöpferstatue von einem Ohr bis zum anderen bestrichen. Nachdem schnell die Leichen der Kleinen beiseite geschafft waren, wurden in derselben Weise die anderen Kinder dem Sonnengott und dann den übrigen Hauptgottheiten geopfert.

Schon eine flüchtige Betrachtung dieser Festgebrauche lehrt, dass der Ahnenverehrung der Inkas bestimmte Elemente eines Naturdienstes aufgepfropft worden waren. Die Anrufung der Sonne am grossen Sonnenfest und die Opferung von Lamas beim Sonnenaufgang, beim höchsten Mittagsstand und beim Sonnenuntergang erscheint fast als reiner Sonnendienst. Diesem aber widerspricht, dass die Sonne als Urahnherr eines bestimmten Hauptgeschlechtes der Inkas betrachtet und ihr in gleicher Weise wie den übrigen Geschlechtsgottheiten geopfert wurde. Auch die Besprengung des Sancu-Gebacks mit Opferblut und die gemeinschaftliche Verzehrung dieses Blutsbrotes als Zeichen der Gemeinschaft und der Bundesemeuerung mit den Ahnengottheiten istnichts als Ahnenkult. Ebenso auch die Beschmierung der unteren Gesichtshalfte des Huiracocha mit Opferblut.