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van het evangelie hadden afgekeerd. Een verschijnsel, dat trouwens volstrekt niet alleen stond: vgl. i Cor. i : 26 v.v., ook Luc. 6 : 20—26. »Wie dort, so hatte auch hier in der Diaspora der Gegensatz der Reichen gegen die Armen sich noch verscharft, als diese das Evangelium angenommen hatten, und jene nun gegen sie als verfluchte Ketzer sich alles erlauben zu dürfen glaubten. So ist der im Jakobusbriet hervortretende Gegensatz der Reichen und der Armen geschichtlich sehr wohl zu verstehen. Bei dem trotzdem bewahrten Zusammenhalt der messiasglaubigen Juden mit ihren

unglaubig gebliebenen Volksgenossen , ist es

doch kein Wunder, wenn der Verfasser unseres Briefes voraussetzt, dasz auch die Unglaubigen von demselben Kunde bekommen wiirden und von den Drohworten, die er gegen sie gerichtet" (S. 13). Wanneer de nieuwere critiek meent te moeten spreken van eene verwereldlijking van het Christendom in den tijd, dat onze Jacobusbrief geschreven werd, dan bevindt zij zich blijkbaar op eenen dwaalweg.

Daarna spreekt Weiss over den >Anlasz des Briefes». Was Grafe tot het resultaat gekomen, dat onze brief

!) „Was man von Yerweltlichung gefunden zu haben meint, beruht auf der ganzlich unmöglichen Beziehung von 1, 10 f. 4, 13—5, 6 auf christliche Reiche, wahrend 2,5 doch aufs Deutlichste sagt, dass es nur Arme seien, die Gott erwahlt habe, oder auf einer den Zusammenhang ganzlich ignorirenden Deutung von 4,4. Auch Stellen wie 2,15 f. 4,11 f. 5.9 kann man als Beweis für das Erkaltetsein der Bruderliebe nur ansehen, wenn man den speziellen Zweck, dem jenes Beispiel dient, vergisst oder die offenbaren concreten Beziehungen dieser Ermahnungen vernachlassigt" (Einl. S. 399).

L.

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