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Unruhe zu befreien, welche der Glaube an ein nicht gesetzmassiges Geschehen, an die Möglichkeit eines willkürlichen Eingreifens von Göttern und Geistern mit sich bringt.

Es ist wahrlich in unserer Zeit nicht überfliïssig geworden, an der Aufgabe, welche sich Epikub als sein Lebensziel wahlte, weiter zu arbeiten. Und wie ich glaube, wird die Wahrscheinlichkeit eines Erlblges in dieser Richtung grösser werden, wenn es gclingt, nicht allein das gesetzmassige Geschehen in der objektiven Welt, sondern auch dasjenige im Subjekt mehr zu übersehen und übersehen zu lassen. Die Erscheinungen, welche der Mensch an sich selbst wahrnimmt, trefien ihn ja haufig so ganz unerwartet, sind ihm, was die veranlassenden Ursachen betrifft, oft so vollsüindig dunkel, dass seine Verwundcrung rasch in Verwirrung iïbergeht und er jede sich seinem Geiste aufdrangende oder ihm von einem Anderen gegebene Erklarung annimmt, ohne sich genaue Rechenschaft von der grosseren oder geringeren Begründung dieser Erklarung zu geben.

Da derjenige, welcher berufen ist, das Geschehen bei Andern objektiv wahrzunehmen und zu beurteilen, schliesslich auch selbst Subjekt ist, so iallt er mehr oder weniger unter dieser allgemeinen Regel und man wird dies in seinem Auftreten Andern gegenüber zuriïckfinden mussen.

Beim Suchen nach dem eigentlichen Wesen und den Ursachen der Krankheiten mussten also haufig

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