Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Ursache in Zusaramenhang gebracht wird, wo diese Beziehung überhaupt nicht bestand.

Der Begriff der Disposition, welchen manche bis vor kurzer Zeit, mehr auf Grund experimenteller Erfahrung als auf dem der Beobachtung des kranken Menschen, aus der Medizin verbannen wollten, den sie für einen ebenso mystischen Begriff hielten, wie z. B. den der Lebenskraft, tindet also eine Stütze, eine grüssere Begreitlichkeit in obigen, den Schwesterwissenschaften entlehnten Ausfiïhrungen.

Das grosse Interesse des Hochhaltens dieses Begriffes zeigt sich, wie ich überzeugt bin, nirgends deutlicher als auf dem Gebiet der Vorstellungen, der Psyche. Allerdings scheint es ein gewagter Sprung, vondem soeben eingenommenen naturwissenschaftlichenStandpunkt aus die Wirksamkeit von dem, was wir die Psyche nennen, zu untersuchen und zu erkliiren trachten, doch sind, wie ich glaube, Gründe anzuführen, die ein solches Unternehmen rechtfertigen. Natürlich sind das Empfangen und Bewahren von Eindrücken, wovon jedesmal die Rede war, und das Emptinden sowie Sicli-Erinnern zuin allerwenigsten auf den ersten Anblick synonime Begriffe oder geben von einander eine fertige Erkliirung. Sei es, dass wir mit den alteren Atomisten annehmen, dass ein Empfinden entsteht, wenn kleine Teilchen von den Körpern ausgehen und unsere Sinnesorgane treffen, die Atomgruppierung dadurch eine andere wird, oder dass wir den mehr modernen Auffassungen folgen und sagen, dass die Einwirkung der Kraftzentren in den

Sluiten