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Akkommodation an das schon bestehende eintritt; der Spannungszustand bleibt, wenn dies nicht der Fall ist, das Gleichgewicht stellt sich nicht so rasch wieder her oder bleibt zerstört, d. h. eine fortdauernde Wechselwirkung früherer Eindrücke mit den neu entstandenen findet statt.

Es ist also für das organische Ganze nicht gleicligiltig, ob ein neu erhaltener Eindruck rasch werarbeitet<t wird oder nicht. Das Mass der psychischen und der somatischen Reaktion wird dadurch gleichzeitig beslimmt.

Sehr mitbestimmend nun für das Mass der Reaktion, für das kïirzere oder langere aufgehoben Bleiben eines erweckten Spannungszustandes sind die im Individuum niedergelegten Eindrücke, welche es durch Vererbung oder Erziehung erhalten hat.

Bei den jung Geborenen müssen grosse Spannungsiinderungen der Moleküle durch allerlei Eindrücke, die es empfangt, eintreten. Nehmen wir z. B. die, welche aus veriinderten Temperaturverhiiltnissen entstehen. Die Versorgerin nimmt somatische Erscheinungen am Kind wahr, z. B. beim Baden, woraus sie nun zum »Empfinden«, zu der psychischen Reaktion des Kleinen Schlussfolgerungen macht undzwar durchaus im Verhaltnis ihrcs subjektiven Empfindens und Fühlens. Das Wort: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem Andern zu,« bringt sie zur Anwendung, und wenn in casu die Erl'ahrung lehrt, dass Warmezufuhr die somatischen Erscheinungen aufhebt, bringt sie die angemessene

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