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Und ob sich nun die unmittelbare Reaktion auf einen physischen, inkl. psychischen Reiz in dem einen Falie mehr als eine körperliche, in einem andern Falie mehr als eine psychische aussert, und erst danach resp. mehr die psychischen oder die somatischen Erscheinungen in den Vordergrund treten, damit ist kein Zusammenhang von Ursache und Folge, von Primar und Sekundar gegeben, die Simultanitat der Reaktion auf beiden Gebieten fallt nur nicht so ins Auge. Je mehr die psychologische und die physiologische Einsicht zunehmen, desto mehr trilt dieser unmittelbare Zusammenhang beider Aeusserungen eines und desselben physisch-chemischen Prozesses an das Licht.

Dass die Disposition den menschlichen Verstand oft zu ernsthaften Trugschlüssen fiihrte und auch das arztliche Donken trübte, zeigt sich wohl am deutlichsten, wenn man sieht, wie oft allerlei Einflilssen bestimmte Wirkungen auf den Organismus zugeschrieben wurden, wahrend doch nur der bestellende oder zu diesem Zweck gebildete Vorstellungskomplex diese Folge notwendig machte. Frühere Eindrücke, neu entstandene Vorstellungen bestimmen dann durchaus die Reaktion des Organismus, der physische Eigenart des angewendeten Mittels selbst ist von keiner Bedeutung.

Wenn aber nicht die externen Momente alleinfür das Auftreten von abnormen Gefühlen, für die Bildung von regelmassig sich abwickelnden Gedankenreihen, für die Störungen in der Funktion und die Abwei-

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