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chungen im Rau der Organe von Wiehtigkeit sind, sondern die Vergangenheit des lndividuums, seiner Eltein, seiner Vorfahren das Mass der Reaktion mit bestimmen, dann muss es für den Arzt sicher von nicht geringerem Gewicht sein, diesen inneren Zustand zu ergründen, Qualitat u)id Grad der Disposition zu erforschen, als die externen Momente zu analy sieren, wclche das intermolekulcïre und damit das psychischsomatische Gleicligewicht storen.

Keine Ernahrungslehre also, die den Nahrwert der Lebensmittel nur nach ihrem Kaloriengehalt bestimmt; keine Bakteriologie also, welche die biologischen Eigenschaften der Bakterien nur mit Rücksicht auf bestimmte Ernahrungsmedien inklus. das Versuchstier untersucht; keine Pharmakologie, die aus dem Verhaltnis von Heilmitteln und Giften gegenüber anderen Stoffen und gegenüber anderen Tieren hinsichtlich ihres Einflusses auf den mensclilichen Organismus rasche Folgerungen zieht! Auch die spezifisclie Vergangenheit dieser mensclilichen Organismen will gekannt sein. Und — dies gilt auf jedem Gebicte der Heilkunde. Wie selbstverstiindlich dies Alles auch scheinen mag, so dachte und denkt, handel te und handelt man doch hiiufig ganz anders. Es gab und gibt nun einmal auch in der medizinischen Wissenschaft «herrschende Ansichten«, und vielfach wurde und wird vergessen, welche grosse Gefahr für den ruhigen Fortschritt der Wissenschaft in der Auskristallisierung dieser Ansichten zu Dogmen liegt. Es ist gut eine Ueberzeugung zu haben. noch

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