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abnehmenden Aufgehen in diese Symptome, d. h. aus ihrer zunehmenden Objektivierung, hinsichtlich der wachsenden Erstarkung des inneren Gleichgewichts ein Massstab gebildet werden kann.

Fortwahrend muss dabei das Streben des Arztes darauf gerichtet bleiben, dem Patienten unbewusste Beeinflussungen so ferne als möglich zu halten, und wenn diese dennoch entstanden und vom Arzte wahrgenommen wurden, was fast immer der Fall sein wird. sie dem Patienten aufzudecken und auch für ihn auf ihren wahren Grund, d. h. auf seine erhöhte Empfindlichkeit (auf psychischem Gebiete auch Suggestibiliteit genannt) zuriïckzufiïhren. V o n einer absichtlichen Benutzung solcher Einflüsse darf also keinesfalls die Rede sein. Denn nur eine Erziehung, welche dem zu erziehenden Subjekt adöquate, leicht erfassbare Begriffe zur Vermehrung seines Wissen* und zur Vertiefung seiner Einsicht anzuführen weiss, und dndurcli eine Uebung seines logischen Denkens gestattet — nicht eine solche, welche Aenderungen im Subjekt hervorruft, deren Zustandekommen und deren Entstehungsart diesem unbekannt bleiben — kann für das Individuum und, was noch wichliger ist, auch für die folgenden Gencrationen, dat(erhaftc und weitervjirkende Dispositionsanderungen Itervorbringen.

Diese erzieherische, belehrende Therapie, die neben rnedizinischem Wissen und Erfahren auch die mitunter sogenannte innere Erfahrung zu ihrein Rechte kommen lasst, verschatTt also dem kranken Menschen

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