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demselben Organismus in verschiedenem Grade und nach verschiedenen Richtungen sich entwickeln können. Aber man hat, meines Krachtens, bei dem Allen diesem Factum keineswegs die gehorige Beachtung geschenkt. Auch was die Epistase betrifft, war dies nicht der Fall. Wie ausdrücklich Eimek die Wichtigkeit dieser, übrigens bereits früher durch Andere erkannten, Erscheinung auf den Vordergrund gestellt hat, wie bestimmt ich auch erklart habe, dass meine Untersuchungen bezüglich verschiedener Evolutionen die Richtigkeit von Eimer's Ansicht in dieser Hinsicht vollkommen befestigen, sehr viel Beachtung ist ihr dennoch in der biologischen Wissenschaft nicht geschenkt, bis vor Kurzem erst auch ein so berühmter Botaniker wie HuGO de Vries die Wichtigkeit derselben anerkannte und dadurch mit dieser Thatsache die Bedeutung seines Namens verband. So will ich dann hoffen dass nun auch bessere Tage für die Lehre von der Heterepistase anbrechen. Denn diese ist von nicht geringerer Wichtigkeit, aber, was sic betrifft, sah, wie ich bereits frtiher ') erwahnte, sogar elmer, wiewohl die Erscheinung richtig erkennend, doch die Allgemeinheit und darum die Bedeutung derselben, zu beschrankt an. Nicht von Können ist dabei doch die Rede, sondern von einer konstanten Kvolutionserscheinung; statt von Kigenschaften ist es dann auch wohl besser, von Organismus-Kinheiten zu sprechen. Und anderswo scheint man im Allgemeinen dafiir auch noch sehr wenig Bliek zu haben. Abgesehen wiederum von dem obengenannten hollandischen Botaniker. Wenn derselbe namlich schreibt dass ungefahr in der Mitte der geologischen Zeit die ersten Gefasspflanzen lebten und die ganze Kntwicklung von den niedrigsten Algen zu der vollkommen entwickelten Flora demnach in der ersten Halfte dieses Zeitabschnittes stattgefunden hat, die zweite Halfte auf botanischem Gebiet eigentlich allein der Kvolution der Blumcn gewidmet war; dass doch damals in allen arïdern Punkten eine grosse Verschiedenheit in der Form entstanden sei aber

i) Die Farbenevolution bei den Pieriden. ( Tijdschrift der Ned. Dierk. Ver. (2) V 2—4 iSg8j. Seite 268.

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