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jedem vorkommcnden Fall, ohnc irgend welche Mühe, mit so günstigeni Resultat anzuwenden. Eine derartige Theorie, welche dann iibrigens auch auf so gut sichtbaren, nicht zweifelhaften Beobachtungen beruht, liefert selbst die Probe ihrer Richtigkeit, sie kann nicht allein durch einige ihrer Natur nach selbst noch stets zweifelhaften Laboratoriumergebnisse, auch wenn wir die einer so befahigten Hand wie derjenigen der Dr. Griifin von Linden zu danken haben, vernichtet werden; um so weniger da doch auch durch jene Ergebnisse keineswegs diese vielen bisher noch dunklen Erschei/ nungen erklart werden können. Solchen wunderbaren, scheinbar mit einander nichts gemein habenden Facta gegenüberstehend, wie dem so ausgebreiteten Polymorphismus von Pap. Merope cram. in Afrika und Pap. Memnon L. im indisch-australischen Gebiet, findet man den Schlüssel, welcher auf beide in gleicher Weise passend, beide vollkommen und auf sehr einfache Weise erklart; der das scheinbar so Verwickelte dieser Erscheinung ganzlich zu lösen weiss; der obendrein auch noch auf so viele andere nicht minder unbegreifliche Falie von Verschiedenheit und Uebereinstimmung in der Farbe gleich gut passt; auf viele andere Falie von Polymorphismus z. B., zur Erklarung des Entstehens der so merkwürdigen Augenflecken bei den genera Parnassius latr. und Tenaris nu., oder zur Deutlichmachung von Farbenerscheinungen, wie sie sich z. B. bei einigen Exemplaren von Parnassius Apollo L. oder Pap. Macliaon L. (var. evittata) zeigen. Eine Erklarung also, welche das alles so deutlich zu machen weiss, was bisher Niemand trotz aller Messungen oder auf eine andere Weise zu erklaren wusste, als durch die hohle Phrase der Variabilitiit, die in Wirklichkeit nichts mehr bedeutet als die alte Redensart von den Naturspielen. Nun wohl, dann ist doch nicht zu leugnen, dass dabei rertim testimonia adsnnt, dann muss diese Erklarung die wahre sein; dann muss das, was sich damit nicht vereinigen lasst, fehlerhaft sein, wiewohl auch der Fehler darin vorlaufig noch hicht naher bestimmt werden kann. Dieselbe Beschranktheit, welche in den sogenannten nicht exakten Wissenschaften nicht selten dem Buchstaben ein unverhaltnissmassiges Gewicht zuerkennt oder

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