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mir berichteten abcr damals noch nicht gut verstandenen Uebereinstimmung der europaischen Satyriden Pararga Egeria L. und P. Megaera L. mit den ostindischcn Nymphaliden Junonia Erigone CRAM. und J. Asterie L.. Die zwei erstgenannten Schmetterlinge stehen auf demselben Standpunkt der allgemeinen Farbenevolution wie die beiden letzten, wahrend ferner vermutlich eine gewisse Gleichheit in den Lebensbedingungen bei ihnen den Verlauf derselben auf ziemlich gleiche Weise gestaltet, und zwar in beiden F allen nicht nur für eine sondern für zwei unter einander nahe verwandte Species, gemass der ziemlich übereinstimmenden Art, wie sich ihre Lebensweise unterscheidet.

Und auch wo man bisweilen bei in verschiedenen Gegenden lebenden Schmetterlingen verschiedener Genera dieselbe eigenartige Zeichnung antrifft muss wohl, hauptsachlich wenigstens, an dasselbe gedacht werden; so z.B. die auf der Oberseite der Vorderflügel bei verschiedenen AV/»toarten, wie N. aceris LEPECHIN vorkommende, welche man bei 99 von siidamerikanischen AV.rwarten wie von N. Nichynus IIEW. und von N. Chiotie CRAM. wiederfindet. Bei den Sphingiden-Raupen konstatierte ich in meiner obenerwahnten Studie ebenfalls zwei selbstandig nebeneinander verlaufende Evolutionsprozesse, den von der Atrophie der sogenannten Hoins und den der Farbenveranderung. Der letztere, welcher die Raupen von griin oder gelb braun werden lasst, hat als solcher auch ein belangreiches Kontingent zur Fabellehre der Mimicry geliefert, wovon man u. a. in dem Werk von POULTON mit Beziehung auf die Raupe von Sphinx Convolvuli L. noch ein sehr ergötzliches Beispiel finden kann. Deutlich ist es nun dass wenn solche Raupen, welche als zum selben Genus gehorig im allgemeinen habitus natürlich doch bereits viel mit einander gemein haben, dieselbe I* arbe bekommen, sie stark einander gleichen müssen. Nicht jedoch weil die Zeichnung selbst solch einen evolutionnellen Charakter besasse, sondern weil bei einem gleichen Standpunkt im Fortgang der Evolution bisweilen, je nach der Art, auch dieselben Flecke vorkommen können. So ist dies z.B. mit jener von Chaerocampa Oldenlandiae F., Ch. Thyelia L. und Ch. Celerio

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