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hat Urech zwar fïir das von Fischer behauptete Entstehen dieser Abweichungen sovvohl durch abnormale Warme als auch durch abnormale Kalte, eine befriedigende Antwort zu finden gesucht; diese erinnert mich jedoch nur zu sehr daran, was mir bei einem meiner juristischen Examina vor mehr als 40 Jahren passierte, als ich aus Donellius und andern dicken Folianten erstaunlich viel Weisheit über das mir gestellte Thema, die Lehre von dolus und culpa, gesammelt hatte, mit dem traurigen Resultat, dass der mich examinierende Professor dafür gleichwohl nicht als ein ziemlich verachtliches „nitnis docteu übrig hatte. Auch hier glaube ich doch, dass, wenn so durch eine specielle Anwendung von Kalte genau dieselbe Veranderungen bei einem lebenden Wesen hervorgerufen werden können als durch eine derartige Anwendung von Warme, die einfache logische Auflösung davon wohl keine andre sein kann als die, dass die Veranderungen unter solchen Umstanden nicht die Folge von dem sein können, worin genannte Einfliisse specifisch verschieden sind, sondern nur von dem, was beiden gemeinschaftlich eigen ist. Also in diesem Falie nicht von Kalte oder Warme, sondern allein von dem Abnormalen der Temperatur, welche eine Störung des Entwicklungsganges bei den Lebewesen verursacht, die sich hier als Hemmung, dort als beschleunigte Evolution ofïfenbart, und auch bisweilen teils das eine, teils das andere, in totaler Verwirrung einem wahren Monstrum das Dasein schenkt. Und so bleibt dann von allen den so ■" hoch gepriesenen direkten Einflüssen der Warme oder Kalte auf die Farbe der Lepidopteren nichts übrig. Es ist damit ganz wie mit der früher allgemein in der Medicin herschenden Aufïfassung der Erkaltung als direkte Krankheitsursache. Aber wie diese sich nicht als richtig gezeigt hat und die Erkaltung wohl nur indirekt, d. h. die Disposition erhöhend wirkt, so besteht ja auch wohl die Wirkung dieser Einflüsse, ist jedoch nur von indirekter Art.

Absonderung kann z. B. bei einer Art, welche sich in einer Periode evolutioneller Mutation befindet, dadurch dass z sie die Pantnixie beschrankt und in Verbindung damit auch eine zeitweise Epistase eintreten lassen kann, viele solche

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