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typus, sodass man dann auch angenommen hat dass die indische N. Valeria CRAM., dort solche Danaiden mimicrierte. Und dasselbe kann man auch bei einigen Nymphaliden aus derselben Fauna wiederfinden, wie bei Hestina mitnetica HUTI.. und vor allem bei den /ai den Satyriden gehörenden Genera Zethera FELDER und Atnachania HEW., deren Arten typisch solchen Danais- oder Hestia-Arten gleichen. Die den EuploecCs eigentiimliche Richtung findet man dagegen sehr prononciert bei dem oben bereits wegen seiner Empfindlichkeit für solche Einwirkungen erwahnte Nymphaliden-Genus Hypolimnas, welches sicherlich auch wohl gleichfalls aus Afrika stammt. Wahrend namlich wie oben auf Seite 71 bereits besprochen ist, das 9 von H. Misippus L. auf denselben Standpunkt der Farbenevolution stehen geblieben ist wie Danais Chrysippus L., sind andere Arten dieses Genus in der indo-australischen Fauna denselben Weg in der Farbenevolution wie die Euploeas gefolgt. H. anomala WALL. gleicht in beiden Geschlechtern stark diesem Genus; er hat sogar, ebenso wie einige Arten davon — vor allem E. Midatnus L. und vermutlich deshalb auch aus denselben Gründen — bisweilen die 1' ahigkeit erhalten, eine blaue Interferenzfarbe anzunehmen. Auch eine der weiblichen Formen von H. bolina L. gleicht aus demselbcn Grunde einer Euploea. Bei dieser Art namlich, deren cfcf in der Form Auge CRAM. oder Lasinassa CRAM. in einer starken Epistase verharren und nirgends irgend einen nennenswerten Unterschied zeigen, hat die evolutionelle Veranderung der 99 offenbar viel spater angefangen und sich normal in derselben Richtung fortbewegt, wie diejenige der cfcf1, wie sich dies in den Iphigenia CRAM. und Alcmene CRAM. genannten 99 erkennen lasst, welche auch noch Ueberbleibsel der ursprünglichen roten Farbe zeigen und wovon manche nach ganzlichem Verlust dieser letzteren sich stark dem mannlichen Farbentypus nahern, sogar einige vom indischcn V estland und von den Andaman-Inseln ganz und gar die AugeForm besitzen. Dass dies die normale Farbenevolution dieser Art ist, geht doch aus dem Umstand hervor dass sie auch bei verschiedenen afrikanischen Hypolimnaszvten offenbar hauptsachlich denselben Weg verfolgt. Aber daneben sind

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