Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

gleichung mit dcm ihm sehr nahe verwandten S. pyrrhus horsf., der immer rot ist, geht deshalb hervor, dass er früher ebenfalls rot gewesen sein wird, aber in Folge eines Prozesses von farbenevolution, dem er unterworfen war, schvvarz geworden ist. Und der schvvarze Panter ist nichts anders als solch Exemplar von Felis pardus, dass bereits ^ weiter als andere fortgeschritten ist im Verlauf der Farbenevolution, welche bei diesen ebenso wie bei einigen anderen /v/warten sich in einer Zunahme von Schwarz ofifenbart, dass dabei zuerst als kreisförmige Flecken auftritt, urn sich spater zu einer uniformen schwarzen Farbe auszubreiten. Bei keinem dieser beiden Tieren ist demnach lokaler Einfluss die Ursache ihrer schwarzen Farbe, sondern bei beiden derselbe Prozess von Farbenevolution, in welcher sie gleich weit fortgeschritten sind.

Aber nicht jede Farbenengleichheit oder jeder Farbenunterschied ist deshalb einem örtlichen Einfluss zuzuschreiben. Die Farbenevolution spielt in dieser Hinseiht eine viel grössere Rolle und obendrein wirkt jener Einfluss, wie ich bereits bemerkte, allein in Verbindung mit dieser.

Die Schmetterlinge, welche von Bateson bei Gelegenheit des 4'e» internationalen zoologischen Kongresses in Cambridge zum Beweise solcher Einflüsse vorgeführt wurden, zeigten wohl nur Beispiele des ungleichen Verlaufes der Farbenevolution. So ist es auch mit den bekannten Formen Ichnusa bon. und turcica stdgr. von Vanessa urticae l., abgesehen davon dass namlich auf den schnelleren oder langsameren Verlauf dieser Evolution auf bestimmten Platzen auch der örtliche Einfluss sich sicherlich geltend machen, und auf dieseWeise zum Entstehen solcher Rassen mitwirken kann.

Die schon in meinem Aufsatz Ueber die Farbenevolution der Pieriden besprochene Thatsache, dass man bisweilen Exemplare von Schmetterlingen, die ganzlich eine Farbenzeichnung zeigen, welche man als eine klimatologische Verschiedenheit beschaut, zwischen denen des sogenannten Typus antrifft, in Gegenden also, wo der vorausgesetzte klimatologische Einfluss nicht hat wirken können, weist auch deutlich darauf hin dass es dann nicht dieser Einfluss ist, der solch einen Unter-

Sluiten