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schied hervorruft, sondern derselbe ausschliesslich die Folge ist von einer normal an dem einen Ort mehr als an einem andern fortgeschrittenen Farbenevolution, die jedoch ausnahmsweise bei einigen Individuen auch anderswo, wo dies normal nicht der Fall ist, vorkommen kann.

Und so glaube ich auch wohl, dass BÜRGER in dieser , Hinsicht zu weit geht, wenn er in der Uebereinstimmung im Aussehen, in der Lebensweise und sogar in der Farbung zwischen gewissen Fischen aus dem Hochgebirge der tropischen Anden in Süd Amerika und jenen von der nördlichen Halbkugel so kurzweg mit GÜNTHER einen schlagenden geweis der Thatsache zu erkennen glaubt, dass unter ahnlichen aussern physikalischen Verhaltnissen ahnliche lierformen entstehen.

Es ist im Hinblick auf diese so allgemeine Neigung, solche Unterschiede kurzweg der Kalte oder Warme zuzuschreiben, dass ich es wünschenswert finde, auch bei dieser Gelegenheit schon die Gleichheit der Farbe zu besprechen, welche so vielen Polartieren und solchen, welche auf hohen Gebirgen leben, eigentümlich ist, wiewohl die Mimicrytheorie darin eigentlich eine Anpassung sieht an die tarbe des Schnees und des Eises, welches an den Wohnplatzen solcher Tiere sich befindet, und dieser Gegenstand daher eigentlich besser ad XI behandelt werden miisste.

Es ist sicher nicht zu leugnen, dass man die W arme auf die Körperfarbe von manchen Menschen einen gewissen Einfluss ausüben sieht; auch ist es wohl auffallend dass die dunkelsten Völker im der Gegend des Aequators und die hellsten in Nord-Europa sich befinden. Ebenso ist es eine Thatsache, dass viele an den Polen oder auf hohen Gebirgen lebende Tiere weiss sind oder wenigstens im Winter weiss werden. An und fur sich folgt jedoch hieraus noch nicht mit der in wissenschaftlichen Fragen erforderlichen Vollstandigkeit, dass das Auftreten der allgemeinen weissen Farbe in den letztgenannten Fallen mit Notwendigkeit wenigstens ausschliesslich der Kalte zugeschrieben werden muss; vielleicht ist dafür noch eine andere Erklarung sehr gut möglich.

Auch sogar eine Probe wie sie nach Poulton, von J. Ross

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