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stcts das Sommerkleid, und wird darum vvohl als das schottischc Schneehuhn (Lagopus scoticus lath.) unterschieden, wahrend es nur ausnahmsweise Individuen giebt, die im \\ inter auch viele weisse Federn liaben. Da nun nacli Brehm auch das Federkleid der jungen Vogel von Lagopus albus GM. mit dem von Lagopus scoticus lath. iibereinstimmt, darf man annehmen dass das \V interkleid dieser Art ein erst spater erlangte Eigenschaft darstellt, keinesvvegs wie Wallage im Interesse seiner Schutztheorie, vollkommen im Streit mit dieser Ihatsache, behauptet, dass aucli die brittischen Vogel ursprünglich im \\ inter weiss gewesen sein werden, aber diese Eigenschaft, da das Klima, in welchem sie jetzt leben, den Nutzen dieses Schutzes wegnimmt, verloren haben. Sodass dann auch die einzelnen Falie in denen dies noch vorkommt, nicht, wie wallage glaubt, solche von Atavismus sein werden, sondern solche, bei denen die fortschreitende hvolution, welche das Weiss entstehen liisst, dort eben aufzutreten beginnt. Das Wiesel wird des Winters niemals ganz weiss, und zum leil weiss auch nur in ganz nördlichen Strichen. Vom Polarfuchs werden sogar in den Polargegenden im Winter nur einige Individuen weiss, wahrend viele andere sowohl im Winter als im Sommer in verschiedenen Nuancen und sogar sehr dunkel gefarbt bleiben. Auf dem hohen Gebirge des westlichen Nord-Amerika leben verschiedene Rassen oder Arten wilder Schafe, welche sich auch durch allerlei Uebergange zwischen Schwarz und Weiss unterscheiden und unter denen Ovis Dallt nels. bereits ganz weiss ist. Bei dem Tiger nehmen im südlichen Siberien die weissen Haare stark zu und farben so das lier viel heller als in Indien; mit dem Panther aus Korea ist dasselbe der Fall; eine Tigerart, der li bis, welche viel weisser ist als alle ihre Verwandten lebt auch in viel kiilteren Gegenden, namlich in dem mittelasiatischen Bergland. Aber dagegen giebt es auch in kalten nördlichen Gegenden lebende Tiere wie der Vielfrass, der Rabe und der Zobel, und sogar echte Polartiere wie der Moschusochse und das wilde Renntier, die niemals ganzlich weiss werden. Jeder der nun mit den Erscheinungen der Farbenevolution bekannt ist, wird in diesem allem unver-

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