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weiter fortlauft. Bisweilen tritt diese Erscheinung allgemeiner, dann wieder in geringcrem Grade auf, haufig z.B. bei dem Frettchen, bei Enten, Gansen und Tauben, wo sie zui Bildung wirklicher erblicher Rassen geführt hat; und auch wohl mit "allerlei Uebergangen neben einander; so zeigen z.B. die verschieden gefarbten Hauskatzen ganz dasselbe wie die obenerwahnten Polarfüchse. Und wenn sie auch vielleicht psychisch zurückgegangen sind, körperlich wird doch niemand die weissen zahmen Enten oder Ganse, ebensowenig wie der Eisbar, für krankhaft entartete, geschwachte Rassen halten; das nut viel Weiss gefleckte Pferd, der Schecke, wird sogar fur besonders stark gehalten. In Wirklichkeit ist das Zunehmen des Weiss ebenso sehr und in gleicher Weise den domesticierten Tieren eigentümlich wie jenen der kalten Zonen; sogar scheint der Einfluss des Kulturzustandes noch starker 7.u wirken als der der Kalte, denn solche absolut dafur noch nicht empfanglichen wie der Zobel, der Moschusochse und das wilde Renntier der Polargegenden scheinen unter den domesticierten nicht vorzukommen; und wo beide Einflüsse nebeneinander auftreten, namlich bei dem Renntier, sieht man die Anzahl weisser Haare bei' dem zahmen Tier viel starker zunehmen als bei dem wilden, und ist das erstere dann auch wesentlich heller als das letztere gefarbt. Bei den 1'ferden der sibirischen Jakuten dagegen, die, wie Krapotkin berichtet, immer weiss sind, ist es wohl schwierig zu bestimmen, welchem der beiden Einflüsse dies zugeschrieben werden muss, jedoch lasst es sich im Hinblick auf die tarbe der Pferde in andren Gegenden doch wohl vermuten dass die

Kalte an erster Stelle steht.

Wiewohl es nicht zu leugnen ist, dass die Kalte einen gewissen Einfluss auf den Haarwuchs der Saugetiere ausübt, so ist dieselbe deshalb dabei doch keineswegs ein überwie"ender Faktor; übrigens auch ein Teil der tropischen Tiere ist doch mit einem dicken Pelz bekleidet. Und ebenso muss, wenn man das soeben Besprochene ohne Vorurteil betrachtet, die Schlussfolgerung aus demselben wohl folgendermassen

lauten.

Uass bei den Saugetieren und Vögeln eine allgemeine

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