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dieselbe Federform trifft man auch vielfach an bei den Antennen der cTcT von vielen Heteroceren und ebenso bei dencn einiger Coleopteren und Dipteren, und dort lasst sich derselbe Ursprung doch schwerlich annehmen; übrigens auch bei anorganischen Gestaltungen kommt dieselbe vor, wie bei den bekannten Eisblumen auf Fensterscheiben ? Es ist deshalb nicht mit Sicherheit zu entscheiden. Allein scheint uns klar zu sein dass solches in einigen Fallen, von denen hier oben mehrere aufgezahlt sind, der Fall sein muss, und dass es dann einen Faktor von derartiger wechselseitiger Gleichheit bilden kann, dass er als Mimicry angesehen wird.

Wo man unter ganz denselben Lebensbedingungen bei verschiedenen Tieren ein gleiches Atrophieren derselben Organe antrifift, darf man auch wohl annehmen, dass diese gleichen Bedingungen dazu gefiihrt haben werden und so eine Aehnlichkeit hervorgerufen haben, welche eventuell auch als Faktor in der Zusammenstellung einer Mimicry auftreten kann. Man findet dies z.B. hinsichtlich der Augen bei Tieren verschiedener Ordnungen, welche in der Uunkelheit unterirdischer Höhlen oder dergleichen leben; auch bezüglich der Flügel bei allerlei Insekten, welche auf Insein vorkommen. Jedoch muss man auch hier sehr vorsichtig urteilen, denn auch in solchen Fallen können wohl verschiedene Ursachen denselben Effect hervorrufen. So lese ich, dass auf den Kerguelen-Inseln auf dem sogenannten Kerguelenkohl (Pringlea antiscorbutica R. I5R.) zwei Dipteren leben Amalopteryx maritima ETN. und Calycopteryx Mosleyi ETN. deren Flügel verkümmert sind, und dass dies offenbar eine Anpassung an das Inselleben sei, ebenso wie bei gewissen Kompositen der Robinsoninsel Juan Fernandez {Robi?isoniaa.rtcn), \\o der sonst als Fliegorgan dienende Pappus frühzeitig hinfallig wird, was dann verhindert dass jene Tiere — resp. Samen — vom Winde auf den weiten Ocean entführt werden. WALLACE erwahnt sogar ein Heterocer und mehrere Coleopteren der erstgenannten Insein, welche dieselbe Atrophie zeigen. Was diese Insekten betrifft, kommt mir der hier angegebene Grund für jene Atrophie nun an und für sich bereits sehr wenig wahrscheinlich vor, denn wenn der Wind zu stark ist, werden dieselben

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