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len dass sehr viele Tiere eine bemerkenswerte Uebereinstimmung mit der Farbe ihrer Umgebung, eine sog. sympathische Farbung, zeigen; bisweilen, wie in Wasten oder bei der grünen Farbung von allerlei auf Baumen und 1 flanzen lebenden Tieren, als eine sehr verbreitete Erscheinung, manchmal auch in beschrankterem Masse jedoch noch von allgemeiner Bedeutung, wie dort, wovon SE1TZ {Die Schmetterlingswelt des Monte Carvocado. Stett. Ent. Zeitung i8yo) mitteilt dass er auf einer bestimmten Stelle alle Schmetter- , linge und ebenso die Dipteren und Hymenopteren vornehmlich blau gefarbt fand; meist sich jedoch nur so offenbarend, dass ein Tier die Farbe zeigt einer bestimmten Baumrinde, eines Mooses oder irgend eines andern Gegenstandes seiner unmittelbaren Umgebung, oder wohl auch, was vor allem bei Mollusken vorkommt, diejenige der Tiere auf denen es lebt — so hat z.B. Lamellaria perspicua L. die Parbe der Ascidie auf welcher sie wohnt, — oder von welcher sie sich nahrt. Und wenn man dann dabei das so eben Besprochene bezüglich des Vermogens vieler Tiere zur Farbenveranderung gemiiss der Umgebung in Erwagung zieht, dann liegt es auf der Hand in diesem letzteren Umstand den Ursprung dieser so mannigfachen Uebereinstimmüng der Farbe zusuchen und darin deshalb nichts als Falie zu sehen in welchen allmahlich solch eine ursprüngliche aber zeitliche Farbenanpassung, d.h. eine Eigenschaft in Folge einer durch ausserliche Einflusse hervorgerufenen Evolution erlangt, dauernd und somit erblich geworden ist. Allerdings ist es wahr, dass die Thatiffkeit des Gesichtsvermögens, wie wir dies bereits aus der obenerwahnten Beobachtung von DUTARTRE sahen und noc 1 eingehender darüber gesprochen werden wird, nicht der einzige Faktor ist der bei solchen Veranderungen auftntt, und dass dabei auch die Wirkung des Lichtes eine hervorragende Rolle spielen kann, aber doch tritt, wie wir sahen, das Gesichtsvermögen hierbei unstreitig auf den Vordergrund. ^ahrend obendrein verschiedene der genannten Falie durch die Wirkung des Lichts allein nicht genügend erklart werden konnen. Wo^in einer Wüste z.B. eine gewisse Farbengleichheit nicht nur zwischen dem Boden und den dort lebenden lieren

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