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geht als beim Menschen, darum auch dieselbe Einflüsse viel leichter auf folgende Generationen einwirken können, und so erlangte Eigenschaften auch schneller einen bleibenden und erblichen Charakter annehmen können müssen. Bereits an und für sich ist die Erblichkeit bei niederen Tieren, wenigstens bei den Insekten, viel starker als bei dem Menschen. Die höchst merkwürdigen Vorsichtsmassregeln, die soviele Insekten zu nehmen wissen um für einen ihnen persönlich ganz unbekannten Zustand, wie z.B. den der Puppenperiode bei Raupen oder den ihrer Progenitur bei vielen Hymenopteren, Sorge zu tragen, sind die Aeusserungen einer Verstandesthatigkeit, welche wissenschaftlich d. h. wo kein mystischer, auf iibernatiirliche Weise entstandener, sogenannter Instinkt angenommen wird, nicht anders als durch eine derartige Erblichkeit auf psychischem Gebiet erklart werden kann; wie dies auch bei dem Ziehen der Vögel zu beobachten ist, wobei auch die jungen apart und also ohne Führung der Aelteren zum ersten Mal die Reise antretend, doch bereits den Weg zu finden wissen; was vielleicht auch noch einigermassen wenn auch viel schwacher z.B. bei dem Drang zum Nestbau vieler Vögel wiedergefunden wird, jedoch bei dem Menschen ganz verschwunden ist. Durch das ererbte Gedachtniss namlich welches Romanes mit Recht erkennt, wiewohl er im Uebrigen diese Erscheinungen nicht darunter zu bringen wusste, welche ich jedoch in einem von C. W. purnell in dem Philosophical Institute of Canterbury in Neu-Seeland gehaltenen Vortrag über die True instincts of animals, wovon ein in Nature vom 15. August 1895 veröfïfentlicher Bericht mir bekannt wurde, viel besser verstanden finde. Bei dem Menschen ist gegenwartig nur noch die Empfanglichkeit für das Erwerben irgendwelcher specielier Wissenschaft, worauf oben bereits hingewiesen wurde, haufig offenbar erblich, aber nicht mehr solches specielles Wissen selbst. Auch bei dem Nestbau der Vögel ist nicht mehr die eigentliche Fertigkeit, welche z.B. die Cocons vieler Raupen kennzeichnet, angeboren, aber doch noch mehr als nur die blosse Empfanglichkeit; sie sind schon instinktmassig im Stande ein Nest zu bauen, aber kommen erst durch Uebung

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