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triata Fruhstorferi (?) bctrachtet, dann fallt es zweifellos ins Auge, dass die Bildung dieses Tieres beherrscht geworden ist durch ein starkes Streben urn sich so viel wie möglich in die Lange zu strecken, so sehr selbst, dass die Vorderfüsse deutlich die Form bezitzen, welche ein biegsamer Stoff annehmen würde, wenn zwei Streifen davon an dem oberen Ende des Thorax befestigt, zugleich gegen einander gedrückt und so viel wie möglich nach vorn ausgestreckt wiirden, wodurch diese Füsse nun, dicht neben einander lang ausgestreckt liegen können, ausser an ihrem einen Ende nahe der Stelle, wo sie festgewachsen sind, wo eine kleine Biegung um den Kopf hin, der dort ein Hindernis bildete, hat entstehen müssen.

Da dies nun doch nicht als ein wirkliches Ausrecken durch eine ausserhalb des Tieres wirkende Kraft entstanden sein kann, muss es wohl durch ein von dem Tier selbst ausgehenden Strecken zu Stande gekommen sein, und das einzige was sich dann denken lasst, was solche eine Wirkung ausgeübt haben kann ist eine psychische in dem Tier vorhandene Kraft, wiewohl dann auch ohne irgendwelches Bewusstsein wirkend. Es ist unsinnig hierbei an natürliche Selektion denken zu wollen; solch ein Ausstrecken lasst sich nicht als zufallige Variation sondern nur als eine psychische Handlung einer unbewussten Willenskraft verstehen. In der That schliessen sich dann auch die von E. Perrier auf dem V. Internationalen Zooiogen Kongress gemachten Mitteilungen bezüglich der Entstehung einiger Tierformen durch das Erblichwerden bestimmter Haltungen, ganz dem hier Gesagten an. Auch dabei tritt deutlich eine psychische Thatigkeit als Ursache der Umgestaltung auf.

Und auf dieselbe Weise kann man wohl auch allein die Erklarung finden für das vielbesprochene Problem, an welchem schon so viele Gelehrten, auf dem Standpunkt der Naturselection stehend sich dem Kopf zerbrochen haben. Die spitzfindigsten Beweisgründe können es nicht erklaren, wie sich die sogenannten Instinkte der Bienen und besonders der Ameisen jemals durch natürliche Zuchtwahl haben entwickeln können, da doch die Formen dieser Insekten, bei

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