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Disposition bei verschiedenen Tieren nicht dieselbc ist und auch noch ziemlich lange Zeit nötig hat um sich zu offenbaren, abgesehen von der Thatsache dass auch viele der in tiefer Dunkelheit lebenden Tiere sogar absolut solche Empfiinglichkeit nicht besitzen, bestatigen dies ebenfalls; bei einem direkten chemischen Einfluss wiirde dies immerhin unerklarlich sein. Und bei langdauernder Einwirkung scheint dann auch solch eine Hemmung erblich werden zu können oder lieber die fernere Farbenentwicklung solcher liere in einem fortdauernden und demnach erblichen Zustand von lipistase festzuhalten; woran dann, wie dies ja jede lipistase kennzeichnet, erst durch das Auftreten eines neuen Rei zes ein Ende kommt; sodass wenn dergleichen Tiere wieder dem Licht und demnach einem dadurch verursachten Reiz ausgesetzt werden, auch die unterbrochene fernere F arbenentwickelung weiterschreitet; wie sich dies in dem obenerwahnten Fall vom Niphargus virei A. DOLFF und auch in dem von Solen vu/garis QUENSEL und der anderen Fische, mit denen CUNNINGHAM seine Experimente machte, offenbart; insofern bei diesen letzteren wenigstens dabei nicht an Autosuggestion durch das Gesicht gedacht werden muss.

Aus den erwahnten Thatsachen hinsichtlich des Uebernehmens der Farbe von der Umgehung durch die Puppen der Lepidopteren ergiebt sich ebenfalls unwiderleglich dass dabei allein wolil von einer physiologischen Wirkung vermittelst des Nervensystems die Rede sein kann; alles dasjenige, was diesbezüglich sich über den grossen Unterschied in Empfanglichkeit zeigte, der Umstand dass die Farbe der 1'uppen nicht die Folge einer Einwirkung des Lichtes auf sie selbst ist und dass sogar bei einigen Arten die gleiche 1' arbung den von der Raupe gesponnen Faden des Cocons eigentümlich ist und dadurch diese in der Farbe der Umgebung gleich macht, lassen auch hier keine andere Aufifassung zu. Diese Einwirkung muss dann wohl auf die gleiche W eise geschehen wie bei der oben besprochenen Suggestion; gleichwolil nicht durch Vermittlung des Gesichtsvermögens, sondern durch die der in der Raupenhaut auslaufenden Ner-

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