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1876 „erschienenen Studie Die Entstehung der Zeichnting bei den Schinetterlingsraupen" wurde dies von WEISMANN richtig eingesehen.

Biswcilen auch noch nur zum Teil, denn so doch glaube ich den mir früher sehr unerklarlichen Dimorphismus verstellen zu müssen der 1'uppen von Papilio Menunon L., von welchen einige grün sind, andere mehr oder weniger rindenfarbig, wahrend bei diesen letzteren auch grüne Fleckchen gefunden werden, welche kleine grüne Moosflecke wiederzugeben scheinen. Von Suggestion kann hierbei doch nicht die Rede sein und ebensovvenig von sogenannter Naturphotographie, da beide 1'uppen bei Exemplaren volkommen auf allerlei verschiedene VVeisen und auch in geschlossenen Schachteln gezüchtet; ich glaube darum, dass hierbei wohl wieder die Einbildung ihre Rolle spielen wird, und das Grün auf den rindenfarbigen Puppen mit Moos nichts zu machen hat, sondern nur aus Farbenrelikten besteht aus der Zeit da noch alle diese Puppen grün waren. Wo doch ein dcrartiger Farbendimorphismus auftritt, ist dies ohne Zweifel der Farbenevolution zuzuschreiben, der Wirkung eines evolutionellen Prozesses bei dem die alte Farbe allmahlich für eine neue Platz macht, und dabei sind solche Ueberbleibsel der alten Farbe sehr allgemein, vor allem einmal haufiger das andere Mal seltener, je nach den Individuen, wie dann auch in diesem Falie die grünen Fleckchen bei einem zahlreichen bei dem andern geringer sind und auch wohl einmal ganz fehlen. Umsomehr werde ich in dieser Auftassung bestarkt da doch auch die Rindennachahmung in diesem Falie wohl nur scheinbar ist, da in der Tliat die Farbe dieser Puppen allerdings an die Rinde ciniger Baume erinnert aber durchaus nicht derjenigen der Citrusb&umc gleicht, auf welchen die Raupen ausschliesslich leben und von deren Nachahmung hier also allein die Rede sein könnte.

Uebrigens ist, um noch einmal auf das Metallglanzen der !• lügelschuppen bei den Lepidopteren zurückzukommen, diese Erscheinung von ganz derselben Art wie die anderen Strukturalfarben, welche darauf vorkommen. Wiewohl diese bisweilen zusammen mit pigmentalen Farben in den Schuppen

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