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Weise einander oder anderen Gegenstanden sehr ahnlich werden können, und dass hierin auch ein wichtiger Faktor in Fallen von sogenannter Mimicry gelegen sein kann. Ich darf hier auch die sehr richtige Bemerkung nicht unerwahnt lassen, welche HENSLOW in einem bereits citierten belangreichen Anfsatz machte, dass wo solch eine allgemeine Farbe als sogenannte Wüstenfarbe auftritt, diese dann sovvohl den Raubtieren als auch den Pfanzenfressern, welche die Beute der ersteren bilden, kurzum allen eigentümlich ist, und darum also nicht angenommen werden kann, dass der Schutz im Kampf um's Dasein dieser Entwickelung eine Rolle gespielt ^

hat. Dass also die Entstehung derselben auch nicht durch die natürliche Selektion beherrscht werden kann. Er glaubt dass hier derselbe Zustand der Beleuchtung denselben Efitekt in der Farbe hervorruft, und mcint hierin das Resultat zu sehen eines Zusammenwirkens von ausseren Einflüssen mit der innerlichen adaptiven Empfanglichkeit des Protoplasmas, vereinigt mit den Lcbensbedingungen.

Eine andere Frage ist es, ob die ursprlingliche Farbenbildung der Tiere nicht unter dem Einfluss des Lichtes stattgefunden haben muss. Im Allgemeinen liegt diese ausserhalb der Grenzen meiner Studie. Dies möchte ich jedoch mit Bezug darauf beilaufig bemerken. Nach der fyleinung von SlMROTH muss Rot die ursprüngliche Farbe gewesen sein, und meine morphologischen Untersuchungen betreffs der Lepidopteren, von welchen ich jedoch annehmen zu müssen glaube, dass sie in viel ausgedehnterem Masse anwendbar sind, weisen ebenfalls auf Rot zurück. Nun wissen wir, dass es bereits im Devonischen und Steinkohlenzeitalter hoch entwickelte Proneuropteren gab, und wird es im Hinblick hierauf und auf die bereits so starke Specialisierung uer Lepidopteren sehr wahrscheinlich, dass auch die ersten Prolepidopteren bereits in weit hinter uns liegenden geologischen Zeitaltern bestanden haben werden, auch wenn uns von diesen so zarten Tieren keine Ueberbleibsel bewahrt geblieben sind. Und dann ist es vielleicht auch bemerkenswert, dass in jenen Zeiten das Sonnenlicht starker als jetzt

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