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eigentümlichc Haltung der Raupen ist in Wirklichkeit nur sehr wenig verschiedcn von jener, welche Stauropus Sikkimensis MOORE in der Ruhe eigen ist, jedoch dieser nimmt dieselbe sich oben auf einem Aestchen befindend an, sich dabei nur mit dem Bauchfüssen festhaltend und dann beide Enden nach oben umbiegend; was die kranken Raupen nicht thun. Sogar traf ich in den von SCHRÜDER veröffentlichen PETER'schen Abbildungen von brasilianischen HeterocerenRaupen (Tafel VIII 4) die Raupe von Crinodes Ritsemac BUTL. an, welche ofïfenbar ausserst nahe mit der javanischen B. Sommeri HB. verwandt ist, aber von welcher doch in dem Text gesagt wird dass sie in der Ruhe das Vorderund Hinterteil in die Höhe halt. Diese Mitteilung geht aber nicht von dem Entdecker der Raupe selbst aus, es kann also hierbei wohl an einen Irrtum gedacht werden; ich will deshalb lieber hier darauf keinen Wert legen. Die hangende Haltung der genannten javanischen Raupe ist demnach nur die Folge des Umstandes dass diese Raupen unten an einem Zweige, dasselbe was andere oben darauf thun. Vor allem entsteht gleichwohl die scheinbare Aehnlichkeit daraus dass auf den stets nach sich selbst urteilenden Menschen solch ein Zustand unterhalb eines Aestchens, ohne sich daran soviel wie möglich festzuklammern, einen ganz andern Eindruck macht als derselbe Zustand auf dem Aestchen; für Raupen macht dies jedoch nicht einen so grossen Unterschied. So kann dann sicher auch in andern derartigen Fallen in Wirklichkeit allein der Zufall die Ursache davon sein.

Ich habe oben die Gründe angegeben warum ich bezüglich der Körperhaltung und der Farbe der Astraupen eine unbewusste Suggestion für die annehmbarste Erklarung halte. Einige von diesen klemmen sich nur ausschliesslich mit den beiden hintersten Fusspaaren an einem Zweig fest, wie dies z.B. auf der Abbildung zu sehen ist, welche Poulton in seinem mehrmals erwahnten Werk von der Raupe von Urapteryx satnbucaria L. giebt. Aber bei andern Arten, wie bei der von ihm ehenfalls abgebildeten Raupe von Selenia bilunaria (illunaria) ESI', ist der Oberteil des Körpers noch

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