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nehmen weiss, in welcher sic der socbcn besprochenen Brillenschlange gleicht, aber auch hier wird für die Thatsache dass das Insekt sich dessen bewusst so handelte kein Beweis geliefert; die Uebereinstimmung kann aucli in diesem Falie ganz zufallig sein. Die starksten Falie dieser Art Mimicry sind die oben ad II bereits besprochenen von einigen Sphingidenraupen und doch scheinen auch diese, wie auffallend auch, dennoch nur dem Zufall zugeschrieben werden zu müssen. Sogar POULTON und MELDOLA nehmen an dass das Einziehen des Kopfes und der zwei vordersten Segmente, was bei dieser Mimicry ein Hauptfaktor ist, ursprünglich wohl nichts anderes gewesen sein soll als das Zurückziehen des Kopfes, um denselben zu beschützen, wie dann auch andre Sphingidenraupen auf ganz dieselbe Weise handeln ohne dass sic jedoch eine furchteinflössende Zeichnung besitzen und ohnc dass eine abschreckende Haltung davon die Folge sein kann.

Nun blcibt bei alledem auch dann die Möglichkeit nicht ausgesclilossen dass solch eine Sphingidenraupe durch die Erfahrung gelernt hatte dass diese zufallig erlangte Eigenschaft im Stande ist I" einde abzuschrecken und davon sich dessen bewusst bedient. Denn man muss den Gebrauch, den ein Tier von dem eincn oder andern Körperteil macht, nicht so als die ausschliesslich auf dem Nutzen basierende Selektionslehre thut, mit dem ursachlichen Entstehen solches Körperteiles verwirren. Zu den vornehmlichsten Waffcn des Pferdes gehören seine Füsse, es weiss davon sowohl zur Vcrteidigung wie zum AngrifT — das letztere mehr ausschliesslich bei Hengsten — auch was die Vorderfüsse betrifft Gebrauch zu machen, doch ist es wohl nicht zu bezweifeln, dass die Richtung, welche die Entwicklung dieser Körperteile beherrschte, diejenige war um sie zu Bewcgungsorganen und nicht zu Wafïfen zu gestalten; einmal vorhanden und als \\ aften brauchbar sich erweisend, hat das 1'ferd sie jedoch auch als solche gebrauchen lernen. Dasselbe ist der I*all mit den Vorderfüssen der Hirsche und den Flügeln der Schwane, beide Fortbewegungsorgane, welche jedoch als tüchtige Waften gebraucht werden. Und so ist es mit

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