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diescr sich dcmnach auf die allgemein angenommene Weise ^ cntwickelt habcn könnte.

So zeigt der Hase eine grosse Aehnlichkeit mit einem Büschel trockner Grase, eine Mimicry die vollstandig genügend ist um Personen, nicht gewöhnt sich taglich auf dem Pelde zu befinden, in ganz kurzer Entfernung an dem Tier vorbeilaufen zu lassen, ohne dass es irgendwie ihre Aufmerksamkeit auf sich lenkt; der Bauer und der Jager werden ' dadurch jedoch nicht irre geführt und erkennen das Tier trotz dieser Aehnlichkeit. Wer sind nun eigentlich wohl die natürlichen Feinde des Hasen r Nicht der Mensch, sondern Hundearten, wie Füchse, und Wölfe, ferner Wiesel und wieselahnliche Raubtiere und endlich Raubvögel. Die ersteren wohl vornehmlich; diese Tiere jagen jedoch ohne Zweifel hauptsachlich nach dem Geruch und dass diesem keine Hase entwischt lehrt die Jagd wohl, die auf jenes Wild vornehmlich mit Hilfe der Jagdhunden ausgeiibt wird. Die wiesclahnlichen Tiere haben höchstwahrscheinlich ebenfalls wohl ein starkes Geruchsorgan, und die Raubvögel besitzen ein so scharfes Gesicht dass sic vcrmutlich ebenso wie dei daiin geübte Mensch das Tier trotz seiner Mimicry zu erkennen wissen. Uebrigcns können diese Vogel den Hasen nur wenn er sich bei Tage im oft'nen Feld aufhalt, anfallen, und die wieselahnlichen Tiere jagen im Allgemeinen mehr auf Vogel und Mause; der Fuchs und der Wolf sind fiir den Hasen wohl stets am meisten zu fürchten gewesen, wie gegenwartig noch der Hund und die zahmen Katzen der Bauernwohnungen, die jedoch ebenfalls hauptsachlich die Mause mit dem Geruch aufspiiren und deshalb auch bei ihren Raubzügen in das Feld, denen so viele junge Hasen zum Opfer fallen, wohl auf dieselbe Weise zu Werk gehen weiden. Die erwahnte Mimicry des Hasen wirkt also eigentlich allein gegenüber dem Menschen, und dabei auch nur bei dem gegenwartigen Stadtmenschen; welchen Nutzen hat sie dann wohl ursprünglich, wahrend sie sich entwickelte, diesem Tiere bieten können? In den indischen Wohnungen fïndet man stets zahlreiche kleine Mauereidechsen, der Tjitjak (Hcmidactylns), Tierchen welche, einen sehr gut entwickelten

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