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Bewegung halten. Ich weiss wohl dass cnglische Angler behauptcn, dass man zu jeder Zcit des Jahres verschiedenc Kunstinsekten anwenden muss urn Erfolg zu haben, geradezu die Insekten nachahmend, welche dann fliegen, aber nicht < ob dies nun wohl wissenschaftlich feststeht; es giebt auch Fischerlatein.

Es vvird behauptet, und Akistoteles soll bereits dariiber berichtet haben, dass der Seeteufel oder Angler (Lophius piscatorius l.) sich in dem Schlamm verbergen und dann lange Dralite, die an seiner ersten Rückenflosse bcfestigt sind, hin und her bewegen soll, um damit kleine Fische anzulocken, die diese Drahte für Würme haltend, darauf zukommen und so die Beute jenes Fisches werden sollen, welcher davon seinen Namen enthalten hat. Und bei einigen Tiefscefischen, die ebenfalls mit dergleichen Anhangseln versehen sind, wird diesen Organen dann auch dieselbe mimetische Bedeutung anerkannt. Aber bei aller Ehrfurcht vor Aristoteles möchte ich doch wohl fragen ob dieser Punkt auch schon von einem ernsthaften Naturforscher der Gegenwart untersucht worden ist. Ich finde doch dasselbe mitgeteilt bezüglich der Krebse, deren Taster und übrigen Teile der Hilfskiefer fortwahrend wed el n und so, wie man meint, kleine Fische anlocken, welche dann von diesen Crustaceen ergriffen werden. Ich finde jedoch auch angegeben dass diese fortwahrende Bewegung der Hilfskiefertaster zum Zweck hat eine bestandige Strömung langs der Kiemen zu unterhalten und deshalb dem Atemholen der mit innern Lungen versehenen höheren Tiere entspricht. Gleichwohl kann die Thatsache dass kleine Hsche durch solche Bewegungen angelockt werden doch wohl richtig sein, aber dann ist dies einzig eine zufallige Tolge, die sich die Fische oder Crustaceen zu Nutze zu machen wissen, wobei eigentlich von Mimicry keine Rede ist; wenigstens kann eine mimetische Entwickelung nach der darwinistischen Theorie dabei nicht stattgefunden haben.

Da diese Gesichtstauschung also allein bei einiger Entfernung wirksam ist, darf man die Wirkung derselben dann auch ohne bestimmten Beweis nicht annehmen hinsichtlich kleiner Tiere, bei denen man schwerlich eine weitreichende

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