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undeutlich wahrnehmen? Oder wird sich auch für sic, falls sic viellcicht auf eine kurze Entfcrnung ein schr scharfcs Gcsicht besitzcn, z.B. bei der sogenanntcn Schlangenmimicry einiger Raupen, nicht dasselbe zeigen, was oben auf Seite 16 hinsichtlich der Puppe von Spalgis substrigata SN. mitgeteilt ist, dass die Aehnlichkcit mit einem Affenkopf bei Vergrösscrung ganz verloren geht. ? Das so besonders scharfe Gestcht, welches vielen, sogar kleinen Vrtgeln, eigen ist, kann in dieser Hinsicht sicherlich wohl denselbcn Effekt haben wie eine Vergrösserung, und doch wird die von Insekten behauptete Mimicry, in welcher Ordnung diese Erscheinung so aussergewöhnlich verbreitet ist, vor allem als ein Schutz gegen derartige kleine Vögel aufgefasst. Dass das Unterscheidungsvermögen von Eröschen wenig entwickelt zu sein scheint, wurde soeben, Seite 229, bereits bemerkt; soll das von den meisten Fischen dann wohl auch viel zu bedeuten haben ? Doch fehlt auch solche Mimicry, welche man für Schutz gegen Fische halt, keineswegs. Die grösste Anzahl Feinde der Insekten besteht jedoch zweifellos aus Wesen von derselben Ordnung und aus Spinnentieren, und dass die Mimicry ebenfalls als ein Schutzmittel gegen solche Feinde aufgefasst wird, lehrt die bereits Seite 225 erwahnte schone Hypothese betreffs der Raupe von Stauropus fagi L. Doch kann also auch, sogar wenn sie im Uebrigen auch ein richtiges und scharfes Sehvcrmögen besitzen, die Weise worauf sie solche Erscheinungen, wie die, welchen dem menschlichen Auge als Mimicry erscheinen, wahrnehmen, selir von der des Menschen verschieden sein. Uebrigens auch noch ein andcrer Umstand darf in dieser Hinsicht der Aufmerksamkeit nicht entgehen. Wie ich bereits Seite 12 bemerkte, sieht der Mensch schon sehr leicht in allerlei runden Flecken Augen und zwar wohl weil dies Organ, dieser Seelenspiegel, auf ihn stets den starksten Eindruck gemacht hat, und das Bild dessclben ihm darum sehr leicht vor die Seele tritt. Aber wenn die psychischen Thatigkeiten bei einem Insekt nun qualitativ von denen des Menschen sich nicht unterscheiden — und dass wird doch hinsichtlich der Wirkung der Mimicry eigentlich vorausgesetzt — dann wird solch ein Tier sich auch wohl

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