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desselben Tieres, in anderen jedoch nicht besteht, wiewohl doch durchaus kein Grtind vorhanden ist, um zu vermuten, dass sie in letzteren minder nötig oder nützlich sein solle, als in den ersteren; andere wiederum, in denen sie nur kurze Zeit hindurch, z.B. wahrend der Paarung, besteht, und dann wohl wahrscheinlich vorteilhaft für das 1 ier ist, aber nicht auf die Weise, wie es jene Hypothese angiebt, erzeugt sein kann.

Diese zwei Thesen waren wohl besser in eine einzige zusammengefasst. Von dem darin Gesagten sind die Beispiele zahlreich. Hei einer noch ziemlich jungen auf roten Begoniablattern lebenden Sphingidenraupe auf Java, welche ebenfalls rot war, nahm ich wahr dass sie sich mit Vorliebe auf den Blattnerven aufhielt an der Unterseite der Blatter, wie dies übrigens fiir derartige Raupen wegen des Baues ihrer Füsse welche sich nur an solchen Blattnerven von einer gewissen Starke gut festklammern können, eine Notwendigkeit ist. Jene Nerven waren jedoch grün, sodass die Raupe darauf gerade sehr sichtbar wurde. Will man nun die rote Farbe ■v dieser Raupe der Futterart zuschreiben, welches nach meiner Meinung in diesem Fall die Ursache derselben Var, oder sonst welcher andern Veranlassung auch, dann kann dies keine Verwunderung erwecken, sieht man jedoch in der roten I- arbe auf dem roten Blatt eine Mimicry-Erscheinung, so würde diese in der Praxis für jene Raupe ganz unnütz sein. Und ebenso wie diese Raupe macht doch, nach einer Wahrnehmung aufgenommen in der Insekten-Börse vom 17 Januar 1901, Papilio dissimilis L. durch ihren unregelmassigen Mug jede Verwechselung zwischen ihr und den Danaiden, denen sie gleicht, und die sie, wie man annimmt, nachahmt, unmöglich; welchen Vorteil kann sie dann aus der Aehnlichkeit ziehen ? Auf Seite 24 wies ich ebenso schon darauf hin wie bei der Raupe von Parechidnia elegantula h.-sch. haufig eine Mimicryzeichnung vorkommt, welche als solche ganzlich überflüssig und also unnütz ist, da auch ohne sie die Schlangenmimicry dieser Raupe bereits sehr stark und in wie weit sie zur Abschreckung dienen müsste, durchaus vollkommen ist. Hahnel sieht sogar in dem Bestehen solcher feinen mimetischen Erscheinungen einen Beweis gegen die

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