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auch in der Farbenzeichnung auf ihren Hügeln bisweilen aussergewöhnlich offenbare, und zwar vor allem bei einigen indo-australischen Kalluna-A-Ttcn in dem Masse, dass dies seit WALLACE überall wiederholt und verkündigt ist, und ' diese Kallima's zu vvahren Reklamebildern für den grossen zoologischen Mimicryhumbug geworden sind. Was ElMER in jenem Werk hierüber schrieb, ist dann auch noch stcts hinsichtlich dieser Mimicry sehr lesenswert, wiewohl im übrigen seine Frklarung davon, insofern er sie in Verbindung bringt mit seiner Flecken- und Streifentheorie, welche ich — wie dies an anderer Stelle bereits mehrmals von mir auseinandergesetzt ist — in ihrem ganzen Umfange als auf keiner wissenschaftlichen Basis beruhend und darum für vollkommen unrichtig betrachte, meiner Ansicht nach, natürlich verworfen werden muss, und ich auch noch wohl andre seiner bei dieser Gelegenheit geausserten Ansichten für falsch halte. Sie bleibt nichtsdestoweniger im Prinzip richtig und ebenso ist dies der Fall mit den Folgerungen, zu welchen der Gelehrte in dieser Hinsicht kommt; und zwar weil er doch in der That gut einsieht, dass Homoeogenesis und Hetevepistase die Hauptursachen sind, denen die hier gemeinte Aehnlichkeit zuzuschreiben ist, wiewohl dann auch, nach meiner Meinung, die Wirkung davon in diesem speciellen Falie anders verstanden werden muss. Drei Faktoren sind es, deren Zusammentreffen die Blattahnlichkeit der Kallima's hervorruft, auch noch verstarkt, durch

die oben Seite 14 bereits bemerkte Neigung der menschlichen

1'hantasie um ebenso wie in runden Flecken Augen, so in solchen Gegenstanden wie Insektenflügel eine Uebereinstimmung mit Blattern zu sehen, wie auch durch den Umstand dass die Unterseite der Flügel ziemlich uniform gefarbt ist, und darum haufig mit solchen Farben wie auch viel auf tcils lebenden, teils mehr oder weniger verwelkten Blattern vorkommen, übereinstimmt. Der erste dieser Faktoren ist das besonders Spitze von den Apex der Vorderflügel. Der zweite wird gebildet durch das langausgezogene Stielartige der sogenannten Analspitze der Hinterflügel. Der dritte und bei weitem bedeutendste ist das Vorhandensein einer dunklen Linie, welche auf der Unterseite der beiden Flügel diese

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