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wird damit auch die betreffende Uebereinstimmung verschwinden ; was sich nun aber mit dem Wesen eines im Kampf ums Dasein erworbenen, für das Tier nötigen Schutzes schlecht vereinigen lasst. Dagegen bleibt die Frage, warum denn nur eins der Geschlechter den Vorteil erlangt haben sollte — obschon man sicherlich versucht, sie durch vollkommen unbeweisbare Hypothesen zu beantworten in Wahrheit sehr schwer zu lösen; in jedem Falie kann eine solche Uebereinstimmung, da sie bisweilen bei dem einen dann wieder bei dem anderen und auch wohl bei beiden Geschlechtern vorkommt, nicht als eine sekundare sexuelle Erscheinung betrachtet werden, und es kann ihre Entstehung wegen der bereits sub 30. aufgeführten Gründe der fortgesetzten geschlechtlichen Vermengung nach der angegebenen Theorie unmöglich erklart werden.

Es giebt verschiedene Schmetterlinge wie z.B. Papilio Merope CRAM., Hypolimnas Misippus L., und viele andere oben bereits erwahnte, von denen nur das eine Geschlecht solch eine Aehnlichkeit besitzt, welche für Mimicry gehalten wird. Wenn man nun die Verschiedenheit, die in diesen Kallen zwischen den Geschlechtern besteht, durch einen Unterschied in evolutioneller Entwickelung wie z.B. in einem mehr oder weniger fortgeschrittenen Stadium der Farbenevolution erklart, findet diese Erscheinung in den Umstand von dem ungleichen Verlauf jeder Evolution seine Auflösung, aber wenn man in dieser Mimicry ein biologisches 1 roduct eines zunehmenden Schutzes sieht, wie lasst es sich dann verstehen dass dies sich nicht auch durch die Erblichkeit auf das andere Geschlecht ausbreitete, sondern immer und ausschliesslich allein auf das eine Einfluss ausübt ? Wenn dann bei solchen Schmetterlingen wie z.B. bei Hypolimnas Misippus L. das mimicrierende Geschlecht ohne Zweifel in der Farbenevolution das am meistcn zurückgebliebene ist, wild dies deshalb in der Regel allmahlich mehr und mehr sich der von dem andern bereits erreichten Form nahem, aber damit ihre Mimicry ganz verlieren mussen. Lasst sich dies nun vereinigen mit der Auffassung dass diese Mimicry die Folge einer biologischen Entwickelung sein soll durch dieses Geschlecht allmahlich, wegen des darin gelegenen grossen Vorteils willen erlangt, ein Vorteil also notwendigerweise

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