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eigentlichen Mimicrytheorie, die Ungeniessbarkeit einiger Tagfaltcr, nichts andres als einc Hypothese ist; vollkommen teile ich in dieser Hinsicht die Meinung ElMER's, wo er an bereits genannter Stelle ausführlich die Gründe angab warum diese Hypothese und damit die Basis jener soviel Aufsehen machenden Theorie keineswege bewiesen ist und sogar für ganzlich unannejimbar gehalten werden muss; mit Recht hierbei auch daran erinnernd, wie Bates selbst dann auch hierzu wohl nichts andres als flüchtige Ideen hat geben wollen und deshalb nicht verantwortlich gemacht werden darf für die Weise worauf dieselben spater zu Thatsachen erhoben sind und wie dann darauf weiter fortgebaut worden ist. Tagfalter, vor allem solche mit einem langen diinnen Leib, wie die Danaiden und Heliconiden, und grossenteils aus nicht essbaren Flügeln bestehend in welche Vogel, wie haufig und auch von mir beobachtet wurde, wiederholt vergeblich pieken können, ohne dadurch zu verhindern dass der Schmetterling ihnen zwischen den Strauchern entwischt, wodurch diese Insekten so für sie nur wenig Beute und dabei noch haufig eine vergebliche Jagd bilden, werden wohl in der Regel keine Tiere sein, worauf Vögel besonders gern jagen. Und wenn dies so ist, kann dann die Abneigung um sie zu jagen, noch wohl stark zunehmen durch den sehr allgemeinen tierischen Charakterzug, den Misoneismus. Die meisten von lebendiger Nahrung lebenden Tiere sind gewöhnt sich in dieser Hinsicht auf einige Tierarten zu beschranken und gehen nur bei einem bestimmten Drang, wie z.B. Hunger, dazu über andere Tiere, vor allem solche, welche sich von ihrer gewöhnlichen Nahrung wesentlich unterscheiden, anzugreifen. Das Studium des Menschen kann uns hierbei wieder viel lehren. Menschen aus geringeren Volksklassen z.B. mogen die Speisen und Getranke nicht, welche den reicheren Standen als Leckerbissen gelten. Bisweilen finden sie, wenn die Umstande dazu leiten, wie es bei Parvenus und Prostituierten wohl vorkommt, spater allmahlig Geschmack daran, aber haufig auch dann nicht. Mancher Europaer, der nach Indien kommt, lernt es nie den nationalen Gerichten Geschmack abzugewinnen; nicht wenige indische Damen, vor allem Halbblut,

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