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ziehcn, auch wenn sie Jahre lang in Holland sind, stets noch ein mehr einfacher aus indischen Gerichten bestehendes Mahl allem Andern vor. In meiner Jugend war es sovvohl auf den damals sehr zahlreichen Pensionaten, wie z.B. auf der militarischen Academie, allgemein bekannt, dass diejenigen jungen Leute, welche stets iiber das Essen klagten, aus Familien kamen, wo die financiellen Mittel derart waren dass sie ein bedeutend weniger reiches oder weniger gut zubereitetes und hauptsachlich weniger abwechselungsreiches, Mahl gewöhnt waren als sie es auf jenen Instituten genossen. In Wirklichkeit war es namlich das Ungewohnte, was ihnen zuwider war, auch wenn es eigentlich besser war als dasjenige was sie gewöhnt waren. Junge Leute aus wohlhabenden Familien, zu Hause an eine reichere und besonders mehr Abwechselung bietende Tafel gewöhnt, konnten sich auch viel besser mit dem Essen jener Institute vertragen. Mancher Hollander, dessen Eltern keine Austern mochten oder welche diese jetzt dort sehr kostbare Speise niemals auf ihrem Tische sahen, haben vor dem Essen dieser Schaltiere einen wahren Abscheu; in dem ersten Fall kann dabei noch ein gewisser ererbter Geschmack eine Rolle spielen, aber oft lernen doch auch solche sie spater essen und werden dann sogar wahre Liebhaber derselben. Ein starkes Beispiel dafür kam mir einmal auf Java vor. Auf einer Exkursion in das Gebirge hatte ich dort einen 14 jahrigen sehr ungebildeten, sundanesischen Jungen in Dienst genommenl den ich, weil er von Kind auf gewöhnt war in der YVildniss zu leben, zum Insektenjager erziehen wollte. Wenige Tage nun nachdem ich mit ihm in meine Wohnung in Batavia zurückgekehrt war, hörte ich auf einmal eine grosse Fröhlichkeit unter meinen Dienern, und mich nach dem Anlass dazu erkundigend, erfuhr ich, dass jener Junge sich weigerte mit den andern die wohlschmeckenden Früchte der Rambutan {Nepheliuvi lappaceum L.) zu essen, etwas das ihnen, da sie alle dieselbe für eine grosse Delikatesse hielten, ausserst lacherlich vorkam. Diese Früchte, von einer schonen roten, mit dicken Haaren oder lieber Anhangseln von derselben Farbe besetzten, Schale umhüllt, kommen namlich in dem Gebirge nicht vor; der Junge kannte

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