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Deilephila galii w. V. verschmahte sie, aber die sehr auffallend gefarbte von Deilephila euphorbiae l. wurde von ihr mit Wohlbehagen verzehrt. Was die Vogel betrifft, so sah er Sperlinge und Finken vor einer grossen Chaerocainparaupe mit Augenflecken offenbar sich fürchten und Hühner ebenfalls, wiewohl diese die Raupe zuletzt doch frassen; so that es auch Garrulus glandularius L.. Bezüglich der Raupe von Abraxas glossulariata l., welche eine sehr aufïfallende Farbung zeigt, giebt es jedoch Berichte, die von den obenerwahnten sich doch wesentlich unterscheiden. Der schon genannte Professor Plateau führt hiergegen namlich an, dass aus verschiedenen Experimenten schon hervorgegangen sein soll, dass die Raupen dieser Art in dem zoologischen Garten in London durch auslandische Vogel und Aften gern gefressen wurden, wie auch Kroten dies ebenfalls thaten, und dass nun zufolge seiner eignen Versuche sowohl Eidechsen als auch Baumfrösche und Wassermolche sie ergriffen und sie allerdings dann wieder fortwarfen, aber ohne dass bei ihnen irgendwelcher Ekel zu bemerken war, sondern nur weil, nach seiner Meinung, jene Raupen für sie zu gross und zu dickhautig gewesen seien. Dass dann auch wohl aus denselben Gründen Spinnen, die übrigens im Allgemeinen nicht auf Raupen jagen, sie nicht anfielen, wie wohl er es eine Tegenaria probieren sah, und verschiedene Spinnen den Schmetterling wohl töteten und aussogen; dass er ferner sowohl die Raupe als auch den Schmetterling von Coleopteren gefressen werden sah, und die erstere auch viel von Ichneumoniden, und Tachiinen angegriffen wird. Dieser Gelehrte zieht hieraus die Schlussfolgerung dass die auffallende Farbung dieser Raupe durchaus keinen Schutz gewahrt und deshalb die vorausgesetzte warnende Kraft derselben nicht angenommen werden kann; diese Raupe, sagt er, nimmt dann auch allerlei andere Massregeln, um sich zu beschützen, welche für sie in dem Falie dass ihre[Farbe ihr in der That diesen Dienst bewiese, nicht nötig sein würden; sie verbirgt sich zu diesem Zweck namlich unter Blattern oder in dem dichtesten Blatterwuchs an den Zweigen ihrer Nahrungspflanze oder sie lasst sich bei irgendwelcher Beriihrung aufgerollt

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