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BI urnen z.B. auf Damenhiite, ja sogar auf Abbildungen von Blumen, wie die Vögel auf die von Apelles gemalten Trauben, zukamen, kommen mir deshalb keineswegs unwahrscheinlich vor. Warum auch ? Wie ich oben erzahlte, flogen Schmetterlinge auch zu wiederholten Malen auf mein blaues Jagdwams zu. Die von andern über den Bienenbesuch an Blumen gemachten Entdeckungen sind also als solche nicht unrichtig, sondern nur wieder zu einseitig aufgefasst. Auf solche z.B., welche die genaue Anzahl der Besuche von gewissen Insekten auf Blumen von bestimmten Farben vermelden, kann offenbar wenig Wert gelegt werden; es würde dann notwendig sein von jeder der besuchten Blumen die Quantitat Nektar zu untersuchen, die doch durch allerlei Umstande sehr verschieden sein kann, von der gewiss doch auch die Starke des heranlockenden Duftes abhangig sein wird, etwas, worauf solche viel feiner als der Mensch riechende Tiere auch viel mehr Acht geben werden, als dieser sich vorstellen kann; sogar bringen nicht alle Blumenarten gerade zu derselben Zeit des Tages den Nektar, wenigstens gleich reichlich, hervor. Und wenn dann auch forel in seiner auf dem V. Internationalen Zoologen-Kongress gehaltenen Rede „Die psychisc/ten Fdhigkeiten der Ameisen und einiger anderer Insekteri' die Experimente von Plateau durch andere von ihmselbst gemachte widerlegt, dann mag er darin wohl recht haben, aber er geht nichtsdestoweniger mit seinen daraus gezogenen Schlussfolgerungen zu weit. In erster Linie schatzt er dabei, wohl zum Zweck seiner Argumentation, den Geruchsinn der Bienen offenbar viel zu gering; aus den soeben gegebenen Beispielen folgt wohl dass diese Insekten auch zweifellos mit Hülfe dieses Sinnes auf Raub ausziehen, und in einem andern von ihm auf demselben Kongress gehaltenen Vortrag über „ Die Eigentiimlichkeiten des Geruchsinnes bei den Insekten" erkennt er dann auch selbst dass von Buttel Reepen nachgewiesen hat, dass die Bienen die Wahrnehmung ungemcin feiner und zahlreicher Nuancen von Geruchsqualitaten verraten. Weiter muss ich erinnern an dasjenige, was ich bereits Seite 216 bemerkt habe, wo schon darauf hingewiesen wurde, wie viele Tiere jetzt Organe als Waffen gebrauchen, die sich doch

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