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selbe, die man auch hinsichtlich der Verfarbung der Blumen nach ihrer Befruchtung wiederfindet, als ein Wittel beschaut, um den Bienen oder andern Insekten zu zeigen, dass diese Blumen keinen Honig mehr erzeugen und sie dieselben also nicht mehr zu besuchen haben! Diejenige dass die sogenannten Schwanze vieler Schmetterlinge, vornehmlich Papilioarten — Relikten des evolutionellen Prozesses der Verkleinerung, der ihre Hinterflügel unterworfen sind —, bestimmt sein sollten, um die sie verfolgenden Vogel anzulocken um daran zu pieken und so den Schmetterling die Möglichkeit zu gewahren mit einer nur unbedeutenden Beschadigung den Verfolgern zu entkommen ; dieselbe betrefts der grossen Augenflecken auf jenen Flügeln, Produkte einer vermutlich durch zufallige Umstande in einer besonderen Richtung verlaufenden Farbenevolution! Weismann's Urteil endlich ex cathedra dass Schutzfarben dieses Schutzes wegen entstanden seien wiewohl sie auch jetzt vielleicht nicht mehr diesem Zweck dienen, wahrend ein unbevorurteiltes, nicht auf vorausgesetzten Theorien sondern auf Beobachtung und logischer Bearbeitung der so erlangten Thatsachen beruhendes Studium, gerade das Umgekehrte lehrt: dass namlich allerdings bisweilen eine bestimmte Farbe einen gewissen Schutz mit sich bringen kann, dass derselbe aber nichtsdestoweniger immer durch Ursachen entstanden ist, vvelche mit diesem daraus spater entspriessenden Resultat durchaus nichts zu machen hatten und nimmer das Streben hatten, dies als Entzweck zu erreichen.

Und wo soll ich hier endigen? die Zahl dieser Unrichtigkeiten ist wahrlich legio. Die hier gegebenen Beispiele bilden schon eine wahre Anklageschrift gegen die NaturforscherOberflachlichkeit. Als die Vedah's erst kurz in Europa bekannt waren, glaubte man nur auf den Klang der Namen hin, viele der alten griechischen Gottheiten mit denjenigen der alten Indiër identificieren zu können und so ihren Ursprung entdeckt zu haben. Als man spater in der Sprachwissenschaft, in der Ethnologie, und in der vergleichenden Mythologie weiter fortschritt, ergab es sich jedoch dass die meisten dieser Vergleichungen unrichtig waren; was man nach dem Klang beurteilt hatte besass keinerlei wissenschaft-

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