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Sehr bemerkenswert wird namlich der Wert dieser Studiën vergrössert durch den Umstand dass auch die Larven dieser selben Insekten sich so sehr durch Farbenund Formenreichtum unterscheiden und dabei in einer grossen Anzahl sehr kennbarer Hautungen feste embryologische Stadiën zeigen, welche die ontogenetische Vergleichung und damit das phylogenetische Studium dieser ürdnung ebenfalls aussergewöhnlich erleichteren. Durch Benutzung dieser verschiedenen Hülfsmittel können doch auch I-alle von Artbildung, wie ich oben meinte, deutlich verstanden werden, und kann dabei in gewissem Masse das Bestehenbleiben der ursprünglichen Form angewiesen werden.

In meiner früheren Studie iiber die Farbenevolution bei den 1 ieriden liabe ich bereits auf Schmetterlinge verschiedener Genera dieser 1-amilie hingewiesen, bei denen dies zu beobachten ist. Callidryas Scylla i„, ist eine mit C. Pomona F., sehr nahe verwandte aber von dieser doch deutlich specifisch getrennte Art, neben ihr in vielen indo-australischen Gegenden lebend, aber sich doch niemals mit ihr vermengend, und wiewohl keineswegs selten doch nicht soviel vorkommend wie die letztere; auch nicht wie diese die zahllosen Schwarme bildend, die sich dort haufig zeigen. Auch scheint die erstgenannte, was die evolutionelle Veranderung ihrer Farbe betrifift, sich jetzt in einer Periode von Epistase zu befinden, da dieselbe bei jedem der Geschlechter, wiewohl die unter einander verschieden sind, sehr konstant ist; bei C. Pomona F. ist sie jedoch sehr viel weiter fortgeschritten, sodass dieser Schmetterling dann auch einen starken Farbenpolymorphismus zeigt, der ausserdem in den Individuen noch viel variïert, wovon eine Form (Catilla CRAM.) jedoch noch der 1 arbe von C. Scylla L. sehr nahe kommt und deshalb zweifellos die alteste ist. Uebrigens steht die Farbe von C. Scylla L. noch wesentlich dichter bei Rot, welche die ursprüngliche I aibe der Schmetterlinge gewesen sein muss, und darf diese Ait darum für die alteste Form gehalten werden. Wie nahe verwandt auch, beide Arten sind also deutlich getrennt; aber wie ist es nun mit den Raupen ? Von diesen, von welchen ich auch diejenigen von C. Scylla L. nur auf einer Pflanze

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