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was Platz, Licht und Luft betrifft den Löwenanteil hatten, wieder so ganz bewachsen sind mit kleineren Krautern, dass kaum ein Platzchen ihrer Rinde sichtbar bleibt und ausserdem zahllosen kletternden und kriechenden Gewachsen zum YVohnplatz oder zur Stütze dienen mussen; wie sie weiter, wenn sie selbst das Licht erobert haben, nun wieder durch ihren Schatten die Existenz ermöglichen eines dichten Untergewachses von Pflanzen, die das helle Sonnenlicht der Tropen nicht ertragen können, welche von dem schweren Niederschlag der tropischen Regenschauer zuviel leiden würden jetzt von der breiten Blatterkrone der Baume gebrochen, oder von den heftigen Windstössen, die jetzt im dichten Wald nicht zu ihnen dringen können, welche endlich die iibergrosse Feuchtigkeit nicht entbehren können, die da unter der Schattendecke immer verwahrt bleibt. Und wenn man dann dabei noch bedenkt, wie unzahligen Tierarten von allerlei Ordnungen solch ein Wald Nahrung, eine Wohnung, oder einen Zufluchtsort bietet, dan wird der allgemeine Eindruck dagegen der von einem Zustand des allgemeinen gegenseitigen Beistandes, von einem Zustand, wo gewiss der ein oder andere Vorteil dann und wann im Wetteifer erobert wird, aber wo die Existenz im Allgemeinen viel mehr hervorgeht aus der Hiilfe und Mitwirkung anderer Geschöpfe, die nicht durch Kampf erhalten wurden, sondern durch den natürlichen Zwang der die Existenz des einen Geschöpfes an die eines andern knüpft.

So sah ich es und sah es wohl auch Constantin, wo er in seinem Werk „La nature tropicale" über den Urwald sprechend sagt: „Covime dans les sociétés humaines on y voit toutes les fortnes de la charité, dn parasitisme et de la solidarité". Die Regel, welche in der Natur herrscht, ist diese: Kein Wesen besteht allein für sich, jedes Geschöpf muss auf die eine oder andere Weise dem Bedürfnis der andern dienen. Ebenso wie in der bekannten Symbiose bei Tieren unter einander, oder Pflanzen untereinander, oder wohl zwischen Tieren und Pflanzen — übrigens eine Erscheinung, welche man wohl von darwinistischer Seite durch den darin gelegenen gegenseitigen Vorteil zu erklaren sucht,

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