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Streben um die Bedeutung der Selektion anzuzeigen, bemerken sieht dass zwar bei den Eiern der Bandwtirmer und der Trematoden oder bei den Samen vieler Pflanzen der grösste Teil, gleichviel ob es die am besten organisierten sind oder nicht, die einen früher, die andern spater, durch die verschiedenartigsten Ursachen zu Grunde gehen, und dabei also nur der Zufall entscheidet, und dann daran hinzufügen hört: „Das Resultat ist eine qualitatslose Selektion, durch welche der Durchschnitt der Ueberlebenden nicht verandert wird" — was soll man dann dazu sagen? Verrat dies nicht deutlich einen Drang, machtiger als das ruhige Urteil, um so über eine Auswahl, welche auch, zu sprechen, wo man erst erklart hat, dass von einem Wahlen nicht die Rede sein könne? Kurios ist es auch hier einmal zu bemerken, wie deutlich in den sechs Satzen, die er als Ergebnis seiner Untersuchungen über die geschlechtliche Zuchtwahl an Schluss davon hinzufügt, das wohl unbewusste Streben stets in den Vordergrund tritt, um auch von dieser darvvinistischen Lehre noch soviel wie möglich für die Nachkommenschaft zu retten, obgleich in jenen Untersuchungen selbst die Schwache davon sehr deutlich ans Licht tritt.

Der Hauptfehler dieses Werkes aber, der Grund, weshalb ihm, meines Einsehens, alle Beweiskraft fehlt, liegt in der Thatsache, dass die Argumentation des Verfassers immer in echt darwinistischer Weize ganz auf gewissen Auffassungen beruht, die er nur a priori als feststehend voraussetzt, die aber keinesteils bewiesen sind und die darum nicht als solche angenommen werden dürfen; infolgedessen fehlt natürlich seiner Argumentation ihre wissenschaftliche Begründung. An erster Stelle steht so bei ihm die oben schon besprochene darwinistische Aufïfassung über die Variabilitat, als eine selbstandige Kraft betrachtet, im Vordergrund. Variabilitat — sagt er — ist eine Grundeigenschaft der lebendigen Substanz, die Variabilitat der Individuen ist eine unumganglich notwendige Voraussetzung für die natürliche Zuchtwahl; Variabilitat und Selektion sind die Fundamente des Darwinismus. Dann zweifeit er auch nicht an der Richtigkeit der „Idee der Nützlichkeit, welche den Kernpunkt der Selektionslehre

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