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darstellt." Die Zweckmassigkeit der Organismen und folglich die der evolutionellen Veranderungen um diese zu Stande bringen, stehen bei ihm unerschiitterlich fest; an den Organismen ïst ein Vervollkommungstrieb oder -Prinzip immanent. Weiter muss / auch die Existenz der Selektion, — wie wir schon sahen, eins der Fundamente des Darwinismus — bestimmt angcnommen werden; ebenso wenig ist der Kampf um's Dasein und seine Bedeutung zu leugnen. Endlich sind für ïhn ofïfenbar auch die Mimicrytheorie und all was jenem Irrtum verwandt ist, wie die Phantasien über Erkennungszeichen und Warnfarben, wissenschaftlich feststehende Thatsachen. Diesem Arsenal ent-

nimmt er seine Argumente.

Ueber den Unwert des darwinistischen Variabilitatsbegntts habe ich mich oben ad III schon ausgesprochen. Das Wesen selbst der organischen Substanz, dief. Art wie die darm verarbeitete Energie sich umsetzt, ist im hohen Masse veranderlich, die Weise in der sich dies nun eimal schneller, dann wieder langsamer, offenbart, ist was wir Evolution nennen; insofern die Erscheinungen davon, die Stadiën in der evolu- ^ tionellen Bewegung, nicht weit von einander liegen, sehen wir darin Variationen. Als Benennung bloss der Thatsache dass solche diesen Unterschied aufweisenden Erscheinungen vorkommen, kann man also wohl von Variabilitat sprechen. Aber von einem darwinistischen Standpunkt wird dieser Ausdruck anders aufgefasst, nicht wie eine Bezeichnung fur das normale Wesen der Evolution selbst, sondern wie eine selbstandige, inhaerente Eigenschaft der Organismen um von dem Normalen abzuweichen, die dann auch von einem esondern Naturgesetz beherrscht wird, und als solche beschrankt und messbar ist. Die Veranlassung zu dieser Auffassung liegt ohne Zweifel in dem teleologischen Gedanken, der den Darwinismus — ich will darauf spater noch zurückkommen — ganz beherrscht, den von der Idee der Nützlichkeit. Um diese zur Geltung zu bringen, um, im Zusammenhang damit, die Zweckmassigkeit der evolutionellen Formveranderungen erklaren zu können, wurde es unvermeidlich sich diese als Abweichungen vorzustellen; denn nur solchen kann ja ein spezieller Zweck zugesproclien werden, und hierauf grundete

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