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Charakters als eine Abwcichung liegt jedoch das Verkehrte des darwinistischen — d. h. im gegenwartigen Darwinismus herrschenden —- BegrifFs von Variabilitat. In der erwahnten Auffassung, d. h. also als Fundament des Darwinismus, muss ^

ich darum die Existenz der Variabilitat als moiogiscnen

Begriff leugnen.

Was die Zweckmassigkeit als Folge der darwinistischen Nützlichkeitsidee betrifft, diese hat schon vielfach Widerlegung gefunden und Plate versucht dann auch, sie nach bestem Wissen dagegen zu verteidigen. Auch dies ist ihm aber, meines Erachtens, durchaus nicht gelungen. Es ist, auf rein wissenschaftlichem Gebiet bleibend, immerhin ausserhalb der Wirkung einer psychischen Kraft, was den Darwinismus ganzlich aus dem Spiel lasst nicht möglich den Ausgangspunkt einer teleologischen Xaturwirkung zu erklaren. Daneben aber ist es sehr wohl möglich anzuzeigen, dass Thatsachen, deren Resultate sehr zweckmassig sind doch nicht aus einem Streben in jener Richtung, sondern bloss als notwendige Folgen der Faktoren, welche sie zuwege brachten, entstanden sind. Ich habe oben ad XI nach nieiner Meinung erklart wie es kommt dass bei verwilderten domesticierten Schweinen die Hauzahne wieder wachsen wie bei den wilden; ich nahm dabei selbst eine psychische korrelative Wirkung jedoch ohne jeden Zweck an. Das Entstehen der Hörner der mannlichen Wiederkauer und der Spornen der Hahne, wird darwinistisch immer der Wirkung der geschlechtlichen Zuchtwahl zugeschrieben; ich glaube, dass hierbei wenigstens auch stark übertrieben wird. Bei den Wiederkauern scheint das Stossen mit dem Kopfe sich als die gewöhnliche t echtweise entwickelt zu haben, auch solche Tieren, die keine Hörner haben, stossen in dieser Weise. Die Ursache davon ist mir ebensowenig bekannt wie die, warum die 1 ferde vorzüglich ihre Hinterbeine dazu gebrauchen; die Thatsache besteht aber nichtsdestoweniger. Bei den Hühnern sind die Pfoten als Werkzeuge zum Zusammenscharren des Futters besonders stark entwickelt, hier ist es also leichter zu verstellen, dass diese Tiere einen so kraftigen und dabei wenig empfindlichen Teil des Körpers auch allmahlich als Waffe

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