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Folgerungen zu geraten, die dann aber doch natürlich kcinen logischen Wert haben. So bildete sich wohl in der That eine Masse, ein ganzer Knauel von solchen in einander greifenden, aber, wie gesagt, wertlosen Folgerungen. Eine Anzahl Beweise von solcher Art, wie die Baume deren Menge verhindert den Wald zu sehen, und die den Forscher nach wissenschaftlicher Wahrheit wohl auf die Weise wie der Tintenfisch dies mit seinen Feinden thut, irre führen. Aber wirklich logische, aus gut feststehenden Thatsachen oder teils aus anderswo wenigstens sehr annehmbaren Hypothesen abgeleiteten Folgerungen, zum Beweis für die darwinistische, natürliche Zuchtwahl, sind mir nicht bekannt. Darum kann ich dann auch diese Lehre „dieses andere Fundament des Darwinismus" nicht als wissenschaftlich bewiesen anerkennen. Ueber den Kampf um's Dasein, wie auch über die Mimicry und was dazu gehort, habe ich oben schon ausführlich meine Meinung auseinander gesetzt.

Was lasst sich nun mit solchen, selbst in der Luft hangenden, Argumenten beweisen? Eine Verteidigung des Darwinismus, die Ansprüche auf wissenschaftlichen VVert erheben will, würde anstatt dergleichen, wirkliche Beweise anzuführen haben, und das umsomehr als es sich immer mehr zeigen würde, dass in der That die verschiedenen biologischen Erscheinungen, zu deren Erklarung die darwinistische Theorie dienen muss, ohne sie eine viel annehmlichere Erklarung finden könnten. So habe ich es z.B. oben ausführlich über ihren Lehrsatz von der Mimicry gezeigt. Und hiermit stehe ich von der Besprechung von diesem Verteidiger des Darwinismus ab; nur noch kuriositatshalber darauf hinweisend, wie er es sehr charakteristisch nennt, dass unter den Gegnern der Selektionslehre sich soviele Museologen und Palaeontologen befinden, welche immer nur totes Material zu sehen bekommen. Wer durch jahrelange Sammelthatigkeit, sagt er, mit der lebenden Tierwelt vertraut geworden ist, wer biologisch die Wanderwelt der Organismen studiert, der wird zu der Ueberzeugung gelangen dass der Darwinismus kein überwundener Standpunkt ist. Nunwohl, unsprünglich glaubte ich auch an die Wahrheit der darwinistischen Lehre und bewun-

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