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so einseitige Entwickelung einiger Organismuscinheiten, dass dadurch der korrelative Verband mit dem übrigen Organismus unterbrochen wird, sein Wesen ernstlich storen und sogar den Untergang desselben nach sich ziehen muss; jeder nun, der im Stande ist, sowohl was die Wissenschaft als auch was die ganze Gesellschaft jetzt zu sehen giebt mit Ernst zu betrachten, wird darin einen Zustand von Verwirrung merken mussen, welche eine ernstliche Furcht vor der Fortdauer derselben, wenigstens auf dem Standpunkt der von ihr erreichten hohen Bildung, hegen lassen muss, ein Zustand als dessen Ursache ebenfalls die Störung der nötigen korrelation zwischen den verschiedenen Teilen deutlich zu erkennen ist. Durch die aussergewöhnliche ungleichmassige hntwickelung, welche den Wissenschaften, die das Studium der Natur zum Gegenstande haben, zu Teil wurde, ist zwisehen dieser und der philosophisch-historisch-juridischen ein tiefer Riss entstanden; solch einer von nicht geringerer Weite gahnt auch zwischen den gesellschaftlichen Bediirfnissen wie sie verstanden werden von Menschen, deren Anschauungen zum grossen Teil stark unter den Einfluss der Resultate der neueren Naturwissenschaft stehen, und den Einrichtungen, welche als Ueberbleibsel aus früheren Zeitabschnitten von Entwicklung nicht oder nicht genügend modificiert weiterbestehen und diesen Bediirfnissen nicht mehr entsprechen. Und bei vielen Individuen stand die ungleichmassig verschaftte Kenntniss nicht im Verhaltniss zu den vorhandenen Vermogen um sie zu verarbeiten und ist dadurch auch die in dem geistigen Wesen des Menschen nötige Korrelation gebrochen, woraus wohl die allgemeine Nervositat und die vielen Geisteskrankheiten, die jetzt so sehr zunehmen, auch zum 1 eil entspriessen werden. Doch ist der Fortschritt, ja sogar die Handhabung der menschlichen Bildung auf dem hohen Standpunkt von ihr bereits erreicht, an eine Einheit des menschlichen Denkens in beiden genannten wissenschaftlichen Richtungen gebunden; wenn auch das specielle Werk in jenen beiden von besonders dazu geeigneten Personen gethan werden muss, stets muss Fühlung zwischen beiden bestehen bleiben und können sie einander nicht entbehren.

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