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$>ie ©runbfatje, iue(d)c ben JperauiJgeber bet ber s-8earbeitung bieïeè „ïcutjcficn 2efebud)e#" geteitet fiaben, maren, burd) ben 3nt)alt beSfelben bas ^ntereffe ber Sdn'tler me£)r auf ba? praftiicfie ïeben ju lenfen, if)ren fittlidjen Söiüen ju ftarfen unb ben fteim ifjrcr Selbfttatigfeit ju entroicfetn.

®a eingebenf be? Woett)eid)en SBorteé: „3Ber (ef)ret midi, roa* foll id) meiben?" pon ïiirjten unb ^öbagogen bie ftorberung ert)öt)ter SJerücffiditigung ber ©efunb* IjeitSpflege tm Sebrplan idion oft unb immer brtngenber ertjoben roorben ift, jo t)abe id) mid) bemiifit, audi btefen Stnforberungen fo Dief als im ÏRabmen eineë frembipradilidiett 4.'efebud)e8 mögfidi ift, gerecht ju roerben unb nantentlidi baè 93 ud) aud) hierin auf bic .'ööfie ber ^eit ju fteHen.

S? bürfte fid) in bemielben batjer mandjeè finben, roa* in anberen Cefebüdjern oergeblidi gefudit roirb, roaê aber fiir ben Sdniler bod) fet)r roifienSroert unb not» roenbig ift.

Cbg(eicl) eè ein riditiger Stanbpunft ift, bei ber 9(u*roat)l ber i'efeftürte bie fflrö&e berfelben einigermafeen nadi ber Tauer ber Stunbe ju bemeffen, io roirb fein praf= tifdjer 2et)rer 39ebenfen haben befonberS in ben oberen Stoffen gröfiere Stiicte ju befjanbefn, roenn bies ber Stügemeinbilbung be? Sdui(er« jugute fommt. S? roiirbe batjer ató ein Übetftanb empfunben roerben miiffen, roenn eê an fo(d)en groftcren Stücfen feftlte. Unb roer roollte betiaupten, baf? ein ïefebud) nur in ber Scbule gebraudit unb nidit audi ju Jpaufe gelefeti roerben foll?

®ie fflriinbe, roetdie mid) Peranfafjten, Prosa unb Poesie ju trennen, fyabe id) fdjon in ber ®orrebe meiner „êamnttung beutfdjer ®ebid)te" erbrtert, bie ju biefem 93ud)e atè Êrganjung gebadit ift.

®iöge beun aud) biefeè Sefebud) feine ?(ufgabe töfen, ben $d)ü(ern eiue roirffame |>iife bieten unb baburd) jug(eid) iljre Suft unb Siebe jum Sernen Permefjren!

A. Jlortnm.

?(mfterbam, SKdrj 1906.

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