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die Verpflichtung, uoeh Wochen da» vereiubarte Kostgeld zu gewahreu;

das zu gewahreude Krankengeld wird dabei iu Abzug gebracht. — Oder:"

Der lehrmeister verpflichtet sich, dcu Lehrliug nach Maszgabe des § 3, Absatz 2 des Gesetzes, betretfeud die Krankenversicherung der Arbeiter vom lö'. Juui 1S83 im Kraukheitsfalle auf die Dauer von 13 Wochen zu verpHegen.

Hei lauger als Wochen audaueriider Krankheit ist der Lehrmeister

berechtigt, die lehrzeit urn so viel Wochen zu verlangeru, als der Lehrliug im Geschaft nicht gearbeitet. Wenn die Krankheit in Erfüllung der Berufspflicht "eiugetreten ist, so darf die Kraukheitsdauer von der Lehrzeit nicht abgerechuet werden.

§ 10.

Geht der lelirling zu eiuem audern Gewerhe odcr Berufe iiber, ohue dasz soust eiu gesetzlicher Gruud die Aulbebung des Vertrages rechtfertigt., so zalilt der

V an den Lehrmeister eine Entscliadigung von

Mark für die felilendc Lehrzeit, welche der Lehrliug nach § 2 dieses Vertrages noch zu lerneu liahen wiirde.

g 11.

Wird das Lehrverhaltnisz dureh Schuld des Lehrlings, auf Gruud der 123 und 133 der Gewerbe-Orduuug vom 21. Juni 1S09, vor Ablaut' der verabredeteu Lehrzeit aufgehobeu, so soll der Lehrmeister fiir die dem Lehrliug verabreichte Kost im laufe

des ersten Jahres mit mouatlich . . . Mk.

„ zweiteu „ „ „ .

„ dritteu „ „ „

„ vierten „ „ „ ... „

von ^em lietl Lelirliugs entscliadigt werden. Daueben zalilt der

V , weuu der Lelirling in den Ealleu des § 123 Nr. 1—3 der vorerwahnten Gewerbe-Ordnung zu seiner Eutlassuug Yeranlassung gegebeu hat, eiue Entschadiguug vou Mark an deu Lehrmeister für dié noch felileude lehrzeit (§ 2 dieses Vertrages).

Kann vou dem des Lehrliugs diese Entschadiguug nicht

gezahlt werden, dauu musz der Lehrliug die vertragsmaszig ausbeduugene Lehrzeit aushalteu, falls nicht korperliche leiden odcr Schwache, welche dureh eiueu gerichtlicheu Physikus zu besclieiuigen sind, eiue Ausnahme bedinsreu.

§ 12.

Soll te der Lehrliug wegen schlechter Beliandlung oder zu hauliger Verwendung zu auszergeschaftliclien Arbeiteu — was jedoch lediglich der Vorstaud der Bottelier Iuuung resp. das gemüsz der §§ 97 Al. 4 uud 120a der Gewerbe-Orduuug eingesetzte gewerbliche Schiedsgericht zu eotseheidcu hat die Lel.re vor Ablauf der festgesetzteu Lehrzeit verlasseu, dauu ist der Lehrmeister uicht berechtigt, die iu dem § 11 festgesetzte Entschadiguug für verabreichte Kost, zu beausprucheu.

S 13.

Der Lehr-Vertrag wird dureh deu Tod des lehrliugs aufgehobeu. Dureh deu Tod des Lehrmeisters wird dieser Lehr-Vertrag aufgehobeu, soferu die Aufhebuug

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