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Briefe von Hollandern veröffeatlicht, die erst seit einigen Jahren in Deutschland wohnen und nun offenbar nicht mehr imstande sind einen hollandischen Brief zu schreiben, ohne denselben mit deutschen Wörtern und Satzbildung'en zu durchspicken, wobei sie ausserdem im Hollandischen noch grobe Fehler machen. Die Sache tut mir natürlich leid; nicht dafür opferte ich mein Geld. Auch beeintrachtigt es obendrein das von mir ins Auge gefasste Ziel. Es ist jedoch nicht meine Schuld. Ich halte es aber für nicht überflüssig, diese Geschichte luer zu Beginn meiner Besprechungen einmal mitzuteilen. Denn, wenn ich sehe in welch oberflachliche Weise man mir diese Beschuldigung an den Kopf wirft, so habe ich allen Grund zu fürchten, dass auch in wissenschaftlichen F ragen die Kritik sich einige Oberflachlichkeit könnte zu schulden kommen lassen. Und dann könnte sich auch, derselbe Fall bei dieser Schrift leicht wieder ereignen.

Das wissenschaftliche Duell.

Wie ich in der Einleitung zu meinen auf dem 5 en internationalen Zoologen-Kongress vorgetragenen Thesen iiber Mimicry erklarte, beabsichtigte ich durch dieselben ein wissenschaftliches Duell über diesen Gegenstand herauszufordern, um auf diese Weise wissenschaftliche Klarheit in die Sache zu bringen. Ich meinte namlich damit meine Reform-Versuche auf biologischem Gebiete anfangen zu miissen. Meine wissenschaftliche Herausforderung richtete sich also an jeden, der die Richtigkeit der Mimicrytheorie behaupten zu können meinte; mehr speziell richtete sie sich an Herrn E. Bagnall Poulton, Professor zu Oxford, der auf demselben Kongress nut seinem Vortrag „Mimicry and Natural Selektion" öffentlich als Vertreter dieser Theorie auftrat. Als ich mit diesem Herrn Bekanntschaft gemacht hatte, erklarte er sich denn auch mit einer solchen Behandlung der Sache ganz einverstanden und versprach mir seine Mitwirkung.

Noch aber ist Herr Poulton seinem Versprechen nicht nachgekommen; bis jetzt hat er auf mein ihm zugeschicktes Werk weder geantwortet noch mir die Absicht dazu zu

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