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sein ebenerwahntes Bedenken zu antworten — es mit zahlreichen Übergangsformen zu tun, aber er sieht nicht, dass er solche vor sich hat. Ein anderes merkwürdiges Beispiel dieser Beschranktheit liefert auch die Tatsache, dass das für Afrika so kennzeichnende starke Hervortreten jener Zeichnung auf den Flügeln der Rhopaloceren, worauf ich auf S. 104 von M. S. D. kurz hingewiesen und vvelche ich dort Acraeatypus genannt habe, ihm ganz und gar entgangen ist. Diese Zeichnung besteht namlich in kleinen schwarzen Flecken — Überresten von frühern Streifen — und solchen noch nicht in Flecken aufgelösten schwarzen Streifen, vvelche letztern besonders auf den Hinterflügeln vom Fliigelrande nach der Mitte des Flügels verlaufend, nicht nur auf den Flügeladern vorkommen, was sich ja auch andervveitig bei vielen Schmetterlingen findet, sondern überdies noch zwischen den Adern und mit denselben parallel gehend. Solche intravenalen Streifen kommen nun zwar auch bei Rhopalocera ausserhalb Afrikas vor, wie z. B. in vielen Formen von Pap. Memnon L., aber sind dort doch keineswegs gewöhnlich; bei vielen afrikanischen Acraeas, Papilios, Nymphaliden und andern Schmetterlingen kann man sie aber als mehr oder weniger deutlich und entwickelt wahrnehmen; auch bei den amerikanischen und indo-australischen Acraeas trifft man sie hier und dort an, aber dieser Genus ist denn auch höchst wahrscheinlich afrikanischer Herkunft. Bei den von A. in seinem ervvahnten Werke abgebildeten Mimacraea fulvaria Aur. und Pap. Zoroastres dkuce sind z. B. die Streifen sehr deutlich, doch die Flecken noch bis auf die Nahe der Flügelwurzeln beschrankt; es ist schon deutlich ;:u sehen, wie diese Streifen in Flecken iibergehen. Bei andern, wie bei Cupido Storsmii Rolk., kommen schon viele solcher Flecken vor, sogar auf der Unterseite der Oberflügel. Ein merkwürdiges Beispiel des vor allem afrikanischen Charakters dieser Streifen kann man in Ermangelung sonstigen Materials auf Taf. 47 des bekannten Werkes von Dr. O. Staudinger „Exotische Tagfalter"' finden. Man vergleiche einmal die beiden dort abgebildeten afrikanischen Hypolimnas imperialis Adgr. und H. Salmacis Drur. mit den auf demselben und auf

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