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und über die Farbenevolution z. B. einige Aufmerksamkeit geschenkt, so hatte er wissen können, dass diese so verschiedenartigen Formen der Fühler der Paussidenarten vollkommen den verschiedenen Formen entsprechen, die das Horn der Sphingidenraupen in dem langwahrenden Verkümmerungsprozess, dem es unterworfen ist, bei den mittlerweile sich differenzierenden Genera und Spezies annimmt. Beide sind nichts anderes als die Folge der Einfliisse denen die Ausserung einer lange Zeit hindurch in einer bestimmten Richtung vor sich gehenden evolutionellen Veranderung unterworfen ist. Denn eine solche Veranderung wird morphologisch bestimmt durch die Eigentümlichkeit des bei jedem der vielen verschiedenen Genera und Arten auf verschiedene Weise hervortretenden korrelativen Dranges.

Aber, so wird man mir entgegenführen, wie kommen Sie zu der Behauptung, Herr W. sei nicht logisch gebildet? Er selbst weist ja ausdrücklich auf den VVert der Logik hin. In der Tat, als eine letzte Erwiderung an Herrn Prof. Dr. A. Forel ') auf den von diesem Gelehrten in seiner Schrift Naturwissenschaft oder Kohierglaube? gegen ihn gerichteten Angrifïf, antwortete er folgendes: „Sobald wir zur abstrakten Verarbeitung des an der Sinneserkenntnis gewonnenen Materials übergehen, miissen wir, wenn wir nicht mit der Wahrheit ein frevelhaftes Spiel treiben wollen, logisch richtig denken. Logisch richtig denken ist aber gleichbedeutend mit syllogistisch denken. VVissenschaftliche Schlüsse, mogen sie nun der deduktiven oder der induktiven Gedankenreihe angehören, mussen notwendig auf logisch richtige Syllogismen sich zurückführen lassen — sonst sind sie falsch. Es kann daher nur mein Mitleid erregen, wenn Forel meint, es sei eine „harmlose Kinderei" wissenschaftliche Fragen mit Syllogismen behandeln oder gar lösen zu wollen. Ein streng logisches Denken wird niemals zu Fehlschlüssen führen, wohl aber jenes unklare und ruhelose Überspringen von einer Frage auf die andere, das einer syllogistischen Prüfung nicht

i) E. Wasmann S. J. Wissenschaftliche Beweisführung oder Intoleranz? C/Hol. Ccntrallblatt. 15 Sef/. 1905).

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