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vor diesem Feuerwerk zurückgeschreckt zu sein. Ausserdem ist dieser Angreifer bis jetzt der einzige, der meine Theorie der tarbenevolution behandelt hat; und wenn auch seine Bestreitung alles andere ist wie eine wissenschaftliche Diskussion, sondern vielmehr ein a prioristisches Zanken, so ist er doch der einzige, der auf diesem Kampfplatz nicht nur mit hohlen Allgemeinheiten aufgetreten ist — wie z. B. der nachher ins Auge zu fassende Dr. schröder — und verschafft er mir auf diese Weise eine erwünschte Gelegenheit, meinen diesbetrefifenden Standpunkt des nahern zu beleuchten.

Folgen wir dem Verfasser also in seiner Beweisführung. Nach einer kurzen Geschichte des Mimicrybegrififs als Einleitung gelangt er zu dem oben schon erwahnten Standpunkt, bei dem „die Tatsache der auffallenden Ahnlichkeit von Kopie und Vorbild, und die Hypothese, dass diese Ahnlichkeit der Kopie ein Schutzmi'ttel sei, dadurch zur Erhaltung der Art beitrage und ihr eine bestimmte Individuénzahl sichere", angenommen wurde, „das Zustandekommen der Mimicry auf dem Wege einer mechanisch wirkenden Ursache, wie der natürlichen Zuchtwahl" — wie die Mimicryidee, sagt er, als dem Darwinismus ganz auf den Leib geschnitten, mit dem Geprage der haltlosen darwinistischen Theorie zuerst auftauchte — aber verworfen wurde. Weiter werden dann die Mimicryerscheinungen als neue Belege für die teleologische Naturerklarung aufgefasst, nach welcher die Zweckmassigkeit der Einrichtungen auf überraschend deutliche Weise auf eine gewollte Zweckstrebigkeit, auf die Urheberschaft einer intelligenten Ursache' hinweist. Diese Ursache ist dann selbstverstandlich — Wasmann betont dies nachdrücklich — transcendentaler Natur. Und die Mimicry wird dann dabei als etwas Objektives, Unleugbares vorausgesetzt.

Man ersieht auch wieder hieraus, was ich schon zu wiederholten Malen gegen Wasmann anfiihren musste, dass der Beweis, den man der aufgestellten Behauptung schuldet, nicht geliefert, ja sogar eskamotiert wird. Man erlaube mir einmal ein Beispiel einzuschalten, das deutlich machen wird, was ich meine und mir an sich gegenüber diesen Gegnern als sehr geeignet erscheint. Man stelle sich einmal vor, ein

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